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Auszeichnung
Michael Hoff, Personalratsmitglied, Claudia Sprenger und Holger Gutsche, Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement, Personaldezernentin Dolores Burkert und der Stellvertretende Personalratsvorsitzende Reiner Dankelmann nahmen die Prämie entgegen (v.l.)

Auszeichnung

Arbeits- und Gesundheitsschutz der Stadt Neuss erhält Prämie der höchsten Stufe
Michael Hoff, Personalratsmitglied, Claudia Sprenger und Holger Gutsche, Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement, Personaldezernentin Dolores Burkert und der Stellvertretende Personalratsvorsitzende Reiner Dankelmann nahmen die Prämie entgegen (v.l.)

Für ihr Engagement in Sachen Sicherheit und Gesundheit für die Beschäftigten ist die Neusser Stadtverwaltung jetzt von der Unfallkasse NRW (UK NRW) in Remscheid-Lennep ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung nahm Personaldezernentin Dolores Burkert den Preis von Ministerialdirigent Bernhard Pollmeyer, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein Westfalen, entgegen. Begleitet wurde sie von Reiner Dankelmann und Michael Hoff von der Personalvertretung sowie Claudia Sprenger und Holger Gutsche vom Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement. Die Prämie in Höhe von 29.700 Euro wurde in der höchsten erreichbaren „Stufe Grün“  erzielt.

„Diese Auszeichnung unterstreicht nochmal, wie wichtig uns Sicherheit, Wohlbefinden und Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind“, freut sich Burkert. Insgesamt qualifizierten sich dieses Jahr  51 Mitgliederbetriebe für den Wettbewerb, wovon 36 die „Stufe Grün“ und zwei die „Stufe Gelb“ erreichten. Neuss, Datteln, Rahden und Rheda-Wiedenbrück sind die einzigen Stadtverwaltungen, die sich über die begehrte Auszeichnung freuen können.   

 Voraussetzung zur Teilnahme an dem Wettbewerb ist zunächst der Nachweis, dass sich der bewerbende Betrieb an die gesetzlichen Anforderungen hält. „Darüber hinaus müssen ein Konzept und Leistungen nachgewiesen werden, die klar über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen“, erläutert die Neusser Personaldezernentin und ergänzt: „So etwas geht nicht von heute auf morgen, wir haben das Thema innerhalb der Verwaltung seit 2008 systematisch vorangetrieben und mit dem Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement sowie dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement  entsprechende organisatorische Voraussetzungen geschaffen“.

Auf der Grundlage von verschiedenen Analysen und Mitarbeiterbefragungen entstanden im Laufe der letzten Jahre  zahlreiche Angebote und Maßnahmen. Die Intention besteht darin,  möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzusprechen. Vorträge zu Arbeitssicherheit, Burnout-Prävention oder Demenz sensibilisieren die Beschäftigten und Führungskräfte für Gefahren am Arbeitsplatz, psychische Krisen oder geben Hilfen, was im Notfall zu tun ist. Dies gilt auch für Fortbildungsangebote wie „Gesundes Führen“ oder „Zeitmanagement“. Dazu zählt auch die regelmäßige Überprüfung des Arbeitsplatzes durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit: Zum Beispiel um die richtige Aufstellung der Büromöbel, die Platzierung des Bildschirms auf dem Schreibtisch oder die ergonomisch optimale Einstellung von Tischen und Stühlen zu unterstützen. Kurse zur Entspannung oder Stressbewältigung, die jährlich stattfindende „Gesundheitswoche“ und verschiedene Bewegungsangebote ergänzen das Programm.

Mehr zum Gesundheitsmanagement der Neusser Stadtverwaltung gibt es hier.

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