Jugenddezernent Ralf Hörsken (r.) informierte sich bei den Jugendlichen.

Mitbestimmung

Jugendliche gestalten gemeinsam einen Raum im Upside Down.

Wie möchten Jugendliche Räume in Jugendeinrichtungen gestalten? Was ist für sie wichtig? Im Kinder- und Jugendtreff Upside Down wird schon seit langem Partizipation als wesentlicher Bestandteil in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesehen. Aktuell wird dort die Gestaltung eines Raumes zusammen mit Jugendlichen geplant.

Jugenddezernent Ralf Hörsken und Jugendamtsleiter Markus Hübner trafen sich mit 14 Jugendlichen und hatten viele Fragen: „Wie macht Ihr das? Diskutiert Ihr darüber?“ Angestoßen hatte dieses Gespräch „besser MIT Wirkung“, das Qualitätsentwicklungsprojekt des Jugendamtes der Stadt Neuss zur Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe.

Ganz selbstverständlich berichteten die Jugendlichen darüber, wie sie sich untereinander über ihre Gestaltungswünsche austauschen. Dass es oft verschiedene Meinungen gibt und wie sie dann Lösungen suchen, die für alle Besucher des Treffs passend sind. Natürlich dauere das manchmal etwas länger. Aber am Ende seien dann auch alle zufrieden.
Im dem Gespräch wurden drei Punkte sehr deutlich: Durch Partizipation wird Demokratie gelernt. Kinder und Jugendliche haben ein großes Interesse sich zu beteiligen. Und es ist wichtig, dass Erwachsene sie dabei ernst nehmen.
„Ich komme gerne wieder und schau mir an, was aus Eurem Raum geworden ist!“ versprach Ralf Hörsken zum Ende des Gesprächs den Jugendlichen und macht damit genau das: er nimmt sie ernst.