Dr. Andreas Kremer (Lukaskrankenhaus Neuss) und Prof. Dr. Dr. Lutz Freudenberg (beide hinten links) mit dem Praxis-Team. Foto: Lukaskrankenhaus
Dr. Andreas Kremer (Lukaskrankenhaus Neuss) und Prof. Dr. Dr. Lutz Freudenberg (beide hinten links) mit dem Praxis-Team. Foto: Lukaskrankenhaus

Kooperation

Das ZRN (Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin) übernimmt Nuklearmedizin am Lukaskrankenhaus.

Dr. Andreas Kremer (Lukaskrankenhaus Neuss) und Prof. Dr. Dr. Lutz Freudenberg (beide hinten links) mit dem Praxis-Team. Foto: Lukaskrankenhaus

Am Lukaskrankenhaus ist die Nuklearmedizin in die Hände des Zentrums für Radiologie und Nuklearmedizin (ZRN) übergegangen. Das ZRN unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Lutz Freudenberg mit den bisherigen Standorten in Grevenbroich und Dormagen hat sich nun auf Neuss ausgedehnt und ist die größte Praxis für nuklearmedizinische und radiologische Versorgung im Rhein-Kreis. Das Lukaskrankenhaus erhält damit einen starken Kooperationspartner, der auch die Kreiskrankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich radiologisch und nuklearmedizinisch versorgt.

Spezialisiert ist das Team um Prof. Freudenberg auf Untersuchungen für die Kardiologie, Orthopädie und Urologie. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt in der Diagnostik bei Stoffwechselstörungen, speziell der Schilddrüse. Hier arbeitet das Team eng mit der Chirurgischen Klinik I, dem Kompetenzzentrum für endokrine Chirurgie, unter Chefarzt Prof. Peter Goretzki zusammen. Geplant ist die Einrichtung einer gemeinsamen Schilddrüsen-Sprechstunde. Das ZRN bietet neben den hochspezialisierten auch alle gängigen nuklearmedizinischen Untersuchungen und Therapien an.

Am Standort im Lukaskrankenhaus betreibt das ZRN den einzigen PET-CT im Rhein-Kreis Neuss. Das ist eine Anlage für hochmoderne Tumor-Diagnostik, durch die der Stoffwechsel im Körper des Patienten sichtbar gemacht wird. 

Ab sofort können nun auch ambulante MRT-Untersuchungen (Magnetresonanztomographie) am Lukaskrankenhaus erfolgen - täglich bis 22 Uhr und in Kürze auch samstags. Auf dem dreidimensionalen MRT-Bild werden unter anderem Bandverletzungen, Verschleißerscheinungen, Tumore und Metastasen sichtbar.

Prof. Freudenberg ist überzeugt: „Durch diese Kooperation verbessert sich die medizinische Versorgung der Neusser mit nuklearmedizinischer Diagnostik bei vielen Erkrankungen. Das gilt von der typischen Schilddrüsenerkrankung bis zu hochkomplexen Erkrankungen der Stoffwechselorgane und Tumoren.“