Signum Saxophone Quartet, Foto: Nadine Targiel
Signum Saxophone Quartet, Foto: Nadine Targiel

Zeughauskonzerte

Der Besondere Abend: Signum Saxophone Quarte und Michael Lifits am Klavier am Dienstag, 30. Januar 2018, zu Gast im Zeughaus.

Signum Saxophone Quartet, Foto: Nadine Targiel

Vier Saxophone und ein Klavier machen den Besonderen Abend am Dienstag, 30. Januar 2018, 20 Uhr, zu einem außergewöhnlichen experimentellen „Ausreißer“ der Zeughauskonzerte im Neusser Zeughaus, Markt 42-44.
Das Signum Saxophone Quartet, das schon bei „Shakespeare goes Varieté“ in Neuss begeisterte, zaubert eine fiktive russisch-amerikanische Freundschaft aus dem Geiste der Musik hervor: Zunächst nehmen Blaž Kemperle, Erik Nestler, Alan Lužar und Guerino Bellarosa das Publikum mit zu Modest Mussorgskys Bildern einer Ausstellung, in der nun nicht allein „Das alte Schloß“, sondern alle gezeigten Objekte und Promenaden in den Klang der Saxophone getaucht sind.
Gemeinsam mit dem jungen russisch-deutschen Pianisten Michail Lifits widmet sich das Signum Quartet im Anschluss einem zweiten nationalrussischen Meisterwerk: der Tondichtung Shéhérazade von Nikolaj Rimskij-Korssakoff – dem berühmten musikalischen Traum aus 1001 Nacht.
Mit Samuel Barbers ebenso beliebtem wie schwermütigem Adagio for Strings begeben sich die vier Musiker des Signum Quartet dann von der Alten in die Neue Welt. Der langsame Satz aus dem Streichquartett op. 11, das der amerikanische „Klassiker“ während seines Studiums am österreichischen Wolfgangsee komponierte, hat sich im Laufe seiner nunmehr 80-jährigen Existenz zu einem regelrechten Selbstläufer entwickelt. Zahlreiche Filme – vom Großen Diktator bis zu Platoon – fanden darin die rechte Begleitmusik zu melancholischen Lichtspielszenen, und selbst die Pop-Musik konnte sich der ausdrucksvollen, tief empfundenen Traurigkeit dieses Stückes nicht entziehen, das beim Besonderen Abend im Neusser Zeughaus den intensiven, willkommenen Ruhepunkt vor der letzten offiziellen Nummer des Programms markiert: George Gershwins extrovertierter, explosiver, exorbitanter Rhapsody in Blue.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr, um 19.15 Uhr gibt Dr. Matthias Corvin eine Einführung. Einzelkarten können an den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Karten-Hotline unter 02131/52699999 oder über das Internet unter www.zeughauskonzerte.de bestellt werden (zuzüglich Servicekosten).

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