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Jahresprogramm 2018
Heinrich Campendonk, Schmetterling (Musterzeichnung), 1905, Aquarell und Deckfarben auf Papier, 36 x 47,8 cm, Dauerleihgabe Rainer Bornefeld, Köln, Clemens Sels Museum Neuss, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Walter Klein, Düsseldorf.

Jahresprogramm 2018

Clemens Sels Museum Neuss gibt Ausblick auf Veranstaltungen und Ausstellungen in diesem Jahr.
Heinrich Campendonk, Schmetterling (Musterzeichnung), 1905, Aquarell und Deckfarben auf Papier, 36 x 47,8 cm, Dauerleihgabe Rainer Bornefeld, Köln, Clemens Sels Museum Neuss, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Walter Klein, Düsseldorf.

Das Clemens Sels Museum Neuss hat jetzt sein Jahresprogramm 2018 vorgestellt. „Wir wollen an dem erfolgsverwöhnten letzten Jahr anknüpfen und zeigen viele hochkarätige Veranstaltungen und überregionale Ausstellungen“, sagt Museumleiterin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz. Das Programm besticht durch altbewährte erfolgreiche Formate, wie „Unterricht am Original“ oder Kunstandachten, aber auch neue spannende Projekte. Drei großen Hauptthemen widmet sich das Museum in diesem Jahr: Innovation, Römer und Liebe.

Ausstellungs-Highlight ist die Wechselausstellung „Ihrer Zeit voraus! Heinrich Campendonk – Heinrich Nauen – Johan Thorn Prikker“ im November. Sie thematisiert, wie das Rheinland und mit ihm die Stadt Neuss  zu einer Keimzelle der internationalen modernen Kunstszene werden konnte. Mit mehr als 100 künstlerischen Arbeiten und Dokumenten wird das vielfältige und damals umstrittene Schaffen der drei heute arrivierten Künstler sowie Zeitgenossen veranschaulicht. Mit der Ausstellung leistet das Clemens Sels Museum Neuss als offizieller Projektpartner einen Beitrag zu den in ganz NRW Feierlichkeiten zum Bauhaus-Jubiläum „Bauhaus100 im Westen“ des LVR.


In „Römer zum Anfassen. Mythos und Fakten“ zeigt Kurator Dr. Carl Pause, dass Rekonstruktion auch immer eine Interpretation ist. Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um die römische Antike. Doch was davon ist Fakt? Die Besucherinnen und Besucher können sich auf die Trajansäule im Museum, anschauliche 3D-Drucke oder die Begegnung mit einem virtuellen römischen Legionär in voller Rüstung freuen. Die Ausstellung ist von März bis Juni zu sehen und schließt mit einem großen Museumsfest.


Grundlage für die Ausstellung „Erklär mir, Liebe“ ist die hauseigene Sammlung mit Exponaten von der Antike bis zur Gegenwart. Kurator Dr. Ulf Sölter stellt dar, wie variantenreich Liebe in der Kunst zum Ausdruck kommt: Liebe in Partnerschaften, Liebe zwischen Eltern und Kindern, Liebe zu Gott. Als besonderen Höhepunkt der Ausstellung knüpft das Museum mit „kUNSt gehört die nacht“ an die populäre Veranstaltung einer Museumsnacht für junge Leute an - diesmal mit einem Poetry Slam zum Thema Liebe und einem musikalischen Live-Act.


Im September eröffnet im Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik „Die verpackte Orange“. Ausgestellt werden sogenannte Orangenpapiere: dünnes Papier mit variantenreichen Motiven. Früher ursprünglich zum Schutz der Frucht gedacht, wurden sie bald zum begehrten Sammelobjekt.


In Anlehnung an die immer beliebter werdenden Escape Rooms hat das Clemens Sels Museum im Grafischen Kabinett einen eigenen Rätsel-Raum, den Mystery Room zum Thema „Römisches Neuss“, konzipiert. Auf den Spuren von Constantin Koenen gilt es im Team innerhalb von zwanzig Minuten unterschiedlich schwere Rätsel zu lösen, um schließlich mithilfe des finalen Codes einen geheimnisvollen Koffer zu öffnen. Auch in 2018 bleibt der Eintritt an jedem ersten Sonntag im Monat frei.

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