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Rotes Kreuz
Bürgermeister Reiner Breuer mit Bernhard Stöcker (Vorsitzender Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Neuss-Pskow), Olga Druganova, Irina Lavrenteva, Petr Vasilevskii (alle RRK Pskow) und Marc Dietrich (Vorstandssprecher DRK Neuss).

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Bürgermeister Reiner Breuer empfing jetzt Vertreterinnen und Vertreter des Roten Kreuzes aus Pskow sowie aus Neuss im städtischen Rathaus.
Bürgermeister Reiner Breuer mit Bernhard Stöcker (Vorsitzender Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Neuss-Pskow), Olga Druganova, Irina Lavrenteva, Petr Vasilevskii (alle RRK Pskow) und Marc Dietrich (Vorstandssprecher DRK Neuss).

Die Idee einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen der beiden Partnerstädte entstand bereits letztes Jahr in Russland: Die zurzeit vorwiegend als Wohlfahrtsverband tätige Organisation aus Pskow mit drei festangestellten Mitarbeitern will durch die Kooperation mit dem Neusser Pendant in Zukunft auch andere Bereiche verstärkt fördern. So wurde beim jetzigen Besuch in Neuss neben der Kleiderkammer auch „Das kleine rote Café“ besichtigt.
Petr Vasilevskii, Vorstandsmitglied des Regionalverbandes Pskow des Russischen Roten Kreuzes, lobte die Infrastruktur und die Vielfalt der unterschiedlichen Bereiche, die das Rote Kreuz in Neuss mit 400 Mitarbeitern bereits abdeckt. „Pskow stehe noch am Anfang, die Organisation auf ähnliche Art und Weise aufzubauen.“ Dies soll auch mit Hilfe aus Neuss geschehen – die Errichtung eines Roten Cafés wird ein erster Schritt sein. Marc Dietrich, Vorstandssprecher des Deutschen Roten Kreuzes in Neuss, sieht in dem Vorhaben „ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung dieses Austausches“.
Auch die Bereiche des Pflegedienstes und der Jugendarbeit sollen in Zukunft von der intensiveren Zusammenarbeit profitieren: Neben den Treffen der Jugendgruppen informierte Vasilevskii auch über die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Diese soll Jugendlichen aus Neuss die persönliche Begegnung mit Zeitzeugen und Überlebenden des Nationalsozialismus ermöglichen und somit den beiden wichtigsten Zielen gerecht werden: Zum einen soll älteren Menschen die Möglichkeit gegeben werden über ihre traumatischen Erlebnisse zu berichten und Erinnerungen auszutauschen, zum anderen sollen die jüngeren Generationen über Eindrücke und Folgen des Krieges informiert und somit die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus erhalten werden. Bürgermeister Reiner Breuer lobte besonders „die Aufrechterhaltung dieser Erinnerungskultur“ und sagte seine Unterstützung zu. Das Projekt passe sehr gut in das Profil städtepartnerschaftlicher Beziehungen und sei ein vorbildliches Beispiel für friedliches Miteinanderleben.

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