Bürgermeister Reiner Breuer legt selbst Hand an bei der Baumpflanzaktion des Berufsförderungszentrums in Schlicherum.

Zahlreiche Bäume für Neuss

Insgesamt 701 neue Bäume gepflanzt.

Direkt vor dem Rathaus hat Bürgermeister Reiner Breuer einen "Klimabaum" gepflanzt. Zusammen mit Geschäftsführer Stephan Berghoff vom Juweliergeschäft Berghoff zeigte Breuer vollen Einsatz für den persischen Eisenholzbaum.

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Aufgrund seiner Herkunft hat diese Baumart eine hohe Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit. Er gilt damit als zukunftsfähige Baumvariante für die durch Hitzestau und hohen Versiegelungsgrad gekennzeichneten Innenstädte und wird daher häufig als „Klimabaum“ bezeichnet. Darüber hinaus ist er auch aufgrund seines Erscheinungsbildes und vor allem in seiner Herbstfärbung eine attraktive Bereicherung des Marktes. Er schließt die Lücke, die durch die unfallbedingte Fällung der Robinie, die zuvor an diesem Platz stand, entstanden ist.

Am Vormittag war Bürgermeister Breuer an der Baumpflanzaktion des Berufförderzentrum in Schlicherum beteiligt, bei der 700 Bäume eingepflanzt wurden.

Weitere Pflanzaktionen folgen

Im Rahmen der derzeit noch laufenden Pflanzung von Jungbäumen in Parks, Sport- und Grünanlagen, auf den Friedhöfen sowie im innerstädtischen Verkehrsraum werden in diesem Frühjahr von der Stadt etwa 200 Einzelbäume gepflanzt, das sind etwa doppelt so viele wie im Vorjahr. Das resultiert zum einen aus den umfangreichen Abgängen durch das Extremwetter in 2018 und 2019, aber auch aus vielfachen Hinweisen der Neusser Bürgerinnen und Bürger auf potentielle Baumstandorte.

Da zudem auch vermehrt Baumspenden zu verzeichnen sind, wird es in diesem Jahr erstmals eine zweite, umfangreiche Baumpflanzaktion geben, um die immer noch vorhandenen Ausfälle im Neusser Baumbestand durch die Klimaentwicklung weiter zu schließen.  Abgerundet werden die Aktivitäten durch umfangreiche Anpflanzungen im Bereich des Südparks, in Reuschenberg und am Jröne Meerke. Hier werden mehrere hundert Pflanzen gesetzt, um die Ausfälle in den Grünzügen und Waldflächen durch Rußrindenkrankheit und andere Pilzerkrankungen zu kompensieren.