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Eröffnung Zeughauskonzerte
Foto: Tim Klöcker

Eröffnung Zeughauskonzerte

Das vision string quartet spielt am Montag, 25. September 2017, im Zeughaus
Foto: Tim Klöcker

Wenn das vision string quartet am Montag, 25. September 2017, 20 Uhr, die neue Saison der Zeughauskonzerte eröffnet, präsentiert die ungewöhnliche Formation nicht nur ihr Programm, sondern gewissermaßen auch das Motto der gesamten Spielzeit, die von Anfang bis Ende durch frische, intensive Impulse und ungewöhnliche Betrachtungsweisen gekennzeichnet ist. Die vier phänomenalen Musiker beginnen Zeughaus Neuss, Markt 42 bis 44, mit Franz Schuberts Erlkönig, der eigentlich für Singstimme und Klavier geschrieben ist, von den „visionären Quartettisten“ aber in einer eigenen Fassung, ohne Noten und im Stehen vorgetragen wird – ganz so, wie die Mitglieder des Ensembles, den Cellisten ausgenommen, grundsätzlich aufzutreten pflegen.

Die Geiger Jakob Encke und Daniel Stoll, der Bratschist Sander Stuart und der Cellist Leonard Disselhorst wurden vom Artemis Quartett und Günther Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, vorzüglich ausgebildet. 2016 gewannen sie neben dem Ersten Preis auch sämtliche Sonderpreise des Berliner Mendelssohn Wettbewerbs und des Concours de Genève, und vor einigen Monaten wurden sie für ihre Leistungen mit dem renommierten Würth Preis ausgezeichnet. Diese Erfolge und Anerkennungen katapultierten das junge Quartett sogleich mit Schwung in alle großen Säle. Ihr innovativer Mut und ihre konzertante Strahlkraft war dem SWR soeben eine dreijährige „NewTalent“ Förderung wert.

 

Das 2012 gegründete vision string quartet wendet sich völlig unbefangen an sein Publikum, experimentiert mit neuen Formen der Präsentation, mit Spieltechniken und Improvisationen und tönt seine Programme gern mit eigenen Kreationen – wie zum Beispiel dem bereits erwähnten Erlkönig, dem sich im Zeughaus das kostbare, farbige Streichquartett g-moll op. 10 von Claude Debussy sowie nach der Pause ein romantischer „Schlager“ anschließen: Schuberts Streichquartett d-moll „Der Tod und das Mädchen“.

Vor Konzertbeginn gibt es um 19.15 Uhr eine Einführung durch Dr. Matthias Corvin. Einzelkarten können an den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Karten-Hotline unter 02131/52699999 oder über das Internet unter www.zeughauskonzerte.de bestellt werden (zuzüglich Servicekosten).

Zeughaus

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