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Fluchtlinien – Jazz & Orient Fusion
© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Fluchtlinien – Jazz & Orient Fusion

Der türkischstämmige Pianist Utku Yurttas gibt Künstlerinnen und Künstlern mit Exil-Erfahrung in einer temporären Band eine musikalische Stimme.
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Mit Wurzeln in Palästina, Syrien, Armenien, der Türkei und Kurdistan versucht das Dialogprojekt »Fluchtlinien«, Orient Fusion und Jazz um eine neue Klangfarbe zu bereichern. Zu hören ist das Ensemble am Sonntag, 27. Mai 2018, 20 Uhr, im Kulturkeller, Oberstraße 17, Neuss. Karten zum Preis von zwölf Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder zum Preis von 14 Euro an der Abendkasse erhältlich.
Die Akteure dieses Dialogs haben zum Teil eigene Fluchterfahrungen, wie der Oud-Spieler Wassim Mukdad. Heute arbeitet der renommierte syrische Musiker und Komponist aus Damaskus in Berlin, unter anderem beim Babylon Orchestra und den Berliner Symphonikern. Ammar Alia, geboren 1987 in Salamia, studierte Philosophie an der Universität Damaskus. Er erlernte autodidaktisch das Spiel auf der Nay-Flöte und ist heute festes Mitglied des TransorientOrchestra. Der Istanbuler Schlagzeuger Erdem Göymen und der in Istanbul geborene, heute in Essen und Berlin lebende Pianist Utku Yurttas begleiten und unterstützen diese Geschichten, zusammen mit dem Dortmunder Bassisten und Flötisten Jens Pollheide. Gemeinsam nähern sie sich den musikalischen Fluchtbewegungen, auf der Suche nach neuen Perspektiven. Dabei wird Flüchtigkeit in der Musik eine wichtige Rolle spielen: flüchtige Melodien, die kommen und verschwinden. Motive, die sich hinterherjagen. Noten mit Herzrasen und Rhythmen der Ankunft. Situationen, die plötzlich auftreten und Geschichten, die sich durch verschiedene Spannungen in den Intervallen verlautbaren – aufgefangen in einem Ruhepunkt, aus dem sich musikalische Linien schließlich wieder in das Unbekannte auflösen, zerfließen und sich erneut treffen.

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