Der schönste Tag im Leben – Das Ja-Wort vor dem Standesbeamten

„Die Ehe (althochdeutsch für „Ewigkeit, Recht, Gesetz“) oder Heirat bezeichnet eine durch Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionslehre begründete und anerkannte, zumeist gesetzlich geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen. Die Partner werden bezeichnet als Ehepaar, Ehepartner, Eheleute oder Ehegatten.
Traditionell wird die Ehe als dauerhafte Verbindung verschiedengeschlechtlicher Personen verstanden.
Die Bedeutung der Ehe ist stark von den gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen abhängig und hat sich im Zuge der menschlichen Entwicklung immer wieder verändert. Der in Deutschland vorgesehene gesetzliche Güterstand ist die Zugewinngemeinschaft, darüber hinausgehende oder abweichende Regelungen werden in einem Ehevertrag vereinbart.
Die Ehe beginnt heutzutage mit der Übereinkunft der Brautleute, in dauerhafter Gemeinschaft miteinander zu leben. Die Öffentlichmachung dieser Übereinkunft in der Trauung ist die Voraussetzung für die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung dieser Ehe. Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen.“
(Quelle: Wikipedia)

Bevor es losgeht – Noch ein paar Hinweise

Bitte kommen Sie pünktlich zu Ihrem vereinbarten Termin.
Sie können selbst entscheiden, ob Sie zu Ihrer Eheschließung Trauzeugen wünschen, denn Trauzeugen sind heute nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Sofern Sie zu Ihrer Eheschließung Trauzeugen wünschen, beachten Sie bitte, dass maximal zwei Trauzeugen, die volljährig sein sollten, zulässig sind.
Es genügt dem Standesamt Neuss, wenn die Trauzeugen am Tag der Eheschließung bekanntgegeben werden (Ausnahme: Sie heiraten außerhalb des Standesamtes) und sich Ihre Trauzeugen  bitte ca. 15 Minuten vor der Eheschließung in dem Zimmer 1.286 oder 1.289 melden.
Denken Sie und Ihre Trauzeugen bitte daran, den Personalausweis oder Reisepass nicht zu vergessen.copy3_of_4654807.jpg

 

Begrüßung

Nachdem Sie der Standesbeamte in das Trauzimmer gebeten hat, wird er Sie und Ihre Gäste offiziell begrüßen. Er wird Sie abschließend über die gewünschte Namensführung befragen in der Ehe befragen, d. h., wenn Sie sich für einen Ehenamen entschieden haben, ist diese Erklärung unwiderruflich. Lediglich die Erklärung über die Voranstellung oder Hinzufügung des Geburts- oder Familiennamens des Ehegatten, dessen Name nicht Ehename wird, ist auch weiterhin möglich.

Liebes Brautpaar …

Nach altem Brauch wird  der Standesbeamte einige Worte (Trauansprache) an Sie richten und die Eheschließung in einer der Bedeutung der Ehe entsprechenden würdigen Form vornehmen. Für Ihre Eheschließung planen wir eine halbe Stunde ein, den genauen Ablauf einer jeden Eheschließung bestimmt der/die Standesbeamte / Standesbeamtin selbst.

Sollten Sie für Ihre Eheschließung bestimmte Wünsche haben, dann sprechen Sie gern mit uns, denn wir sind bemüht, auch auf Ihre individuellen Wünsche, die Sie zu dem Ablauf Ihrer Eheschließung haben, einzugehen.

Es wird ernst – das entscheidende Ja-Wort!

Der wichtigste und auch feierlichste Moment der Eheschließung ist sicherlich das „Ja-Wort“, denn mit Ihrem „Ja-Wort“ und der Beantwortung der Frage des Standesbeamten, ob Sie die Ehe miteinander eingehen wollen, die der Standesbeamte an das Brautpaar einzeln und nacheinander stellt, schließen Sie Ihre Ehe.
D.h., mit Ihrem „Ja-Wort“, dass Sie sich gegenseitig geben, ist die Ehe gültig zustande gekommen und der Standesbeamte stellt fest, „dass Sie nunmehr kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute sind“ (§ 1312 BGB).
Wenn Sie möchten, können Sie dann gern Ihre Ringe tauschen, ein Hochzeitskuss sollte die Besiegelung krönen.
Der Standesbeamte/Die Standesbeamtin wird Ihnen nun die Niederschrift über die Eheschließung vorlesen, den Sie und evtl. Ihre Trauzeugen dann unterschreiben.

Weitere Formalitäten

Der Standesbeamte wird Ihnen nun die Niederschrift mit allen Ihren persönlichen Daten vorlesen. Ihre Gäste bekommen also auch Ihre Geburtsdaten und alle Vornamen mit. Sollten Sie jedoch Unrichtigkeiten feststellen, sagen Sie dies bitte gleich dem Standesbeamten. Anschließend müssen Sie und evtl. die Trauzeugen unterschreiben. Hierbei wird Sie beide der Standesbeamte mit Ihrem Ehenamen (falls einer bestimmt wurde) ansprechen.

Gratulation

Der Standesbeamte wird Ihnen nun seine Glückwünsche aussprechen und die Urkunden (evtl. mit Stammbuch) überrechen. Anschließend haben Ihre Gäste die Möglichkeit Ihnen die besten Wünsche auszusprechen.
Danach steht der Hochzeitsfeier nichts mehr im Wege.

Hinweise

Bild- und Tonaufnahmen während der Trauung dürfen aus rechtlichen Gründen nur mit Zustimmung des Standesbeamten vorgenommen werden. In der Regel haben die Standesbeamten jedoch nichts dagegen, wenn Sie einige Bilder machen.

Noch eine besondere Bitte. Da meistens mehrere Trauungen hintereinander stattfinden, bitten wir um etwas Rücksicht sowohl vor als auch nach Ihrer Trauung, um bereits stattfindende Trauungen nicht zu stören.
Wollen Sie nach Ihrer Trauung noch die Sektkorken knallen lassen, tun Sie das bitte in unserer extra ausgeschilderten Feierecke.