Newsletter/ Aktueller Stand zur Unterbringung

Newsletter/aktuelle Informationen

  Newsletter Nr. 23                                                                     06.12.2018

Liebe Newsletter-Leserinnen und Newsletter-Leser,

ein auch für die Integration ereignisreiches Jahr geht zu Ende und ich möchte mich bei Ihnen allen für Ihre Arbeit, Mitwirkung, Hilfe und Ideen herzlich bedanken.
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ralf Hörsken
Dezernent für Jugend, Integration und Soziales

Neuss

Die Plätze in den Übergangswohnheimen werden weiterhin stark frequentiert. Durch moderaten aber anhaltenden Zustrom von Menschen aus Kriegsgebieten und anderen Regionen werden die Unterkünfte bis auf Weiteres benötigt. Dazu zählt auch die Unterkunft am Südpark in Neuss-Reuschenberg. Vor der Aktivierung der Wohncontaineranlage werden noch einige Reparaturarbeiten erledigt. Im Rahmen des Familienzuzugs kamen ferner im Herbst 10 Personen zu hier bereits lebenden Ausländern nach Neuss. Aktuell werden unter der Regie des Jugendamtes Neuss von Jugendhilfeträgern etwa 90 unbegleitete minderjährige Ausländer betreut. Die Unterkünfte, die die Stadt bislang vom DRK auf der Dunantstrasse zur weiteren Unterbringung von Geflüchteten angemietet hatte, stehen nun nicht mehr zur Verfügung. Die alten Gebäude werden abgerissen. Der Wohnungsmarkt in Neuss steht unter großem Druck. Zurzeit ist es sehr schwer, geeigneten Wohnraum gerade für größere Familien in Neuss zu finden. Falls Sie Kenntnis von freiem Wohnraum haben und vermieten wollen, melden Sie sich gerne beim Integrationsamt:
Email: integration@stadt.neuss.de

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Quelle Stadt Neuss

Integrationsratssitzung in Neuss

Am 21. November fand im Alten Ratssaal die letzte Integrationsratssitzung des Jahres statt. Vornehmlich wurde der Etat für 2019 verabschiedet, womit u.a. die Arbeit der Stadtteilkümmerer, Wohlfahrtsverbände und Vereine in der Integrationsarbeit unterstützt wird. Auch die Mittel-verteilung aus dem Bundeswettbewerb in Höhe von 25.000 € wurde nach den eingegangenen Vorschlägen für die Verwendung an die Neusser Kooperationspartner beschlossen und verabschiedet. Ferner wurde die aktuelle Fortschreibung des Sozial- und Jugendberichts der Stadt vorgestellt. Dieser ist auf der Homepage der Stadt Neuss zu finden unter: https://www.neuss.de/leben/soziales/sozial-und-jugendbericht.
Aktuelle Daten werden im 3-Jahresturnus erhoben. Somit gibt die Stadt Neuss in 2019 mit der neuen Datenerhebung wieder einen aktualisierten Überblick über die sozialen Kennzahlen der Stadt.

Demokratie-Konferenz im Rhein-Kreis Neuss

Am 16. November fand im Sitzungssaal des Kreistages in Grevenbroich eine Konferenz im Rahmen der Initiative „Demokratie Leben!“ zum Thema „Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ statt.  Vormittags wurde über das Thema „gruppenbezogene Menschen-feindlichkeit“ von Frau Dr. Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein referiert. Danach erfolgte der Vortrag von Herrn Dr. Christoph Busch, Ministerium für Inneres und Kommunales, Abt. Verfassungsschutz, zum Thema „Rechtsextremismus und die neue Rechte“.  In beiden Vorträgen wurde an das eigene Bewusstsein appelliert. Es ist wichtig, der Umwelt und den Menschen in der nächsten Umgebung aufmerksam zu begegnen. Veränderungen wahrnehmen, in Dialog zu treten, zu hinterfragen und eigene Bewertungsmuster zu überdenken, waren die Kernaussagen von Frau Dr. Küpper. Interessant war auch die Bildsprache des Fachvortrags von Herrn Dr. Busch, der anhand von Werbung in sozialen Medien zeigte, wie scheinbar cool und schick sich die rechte Szene für Jugendliche präsentiert, um dort für ihre Anliegen zu werben. Mittags wurde in zwei  Workshop-Gruppen u.a. zu Prävention, Alltagsrassismus etc. gearbeitet, die nachmittags durch den Gruppensprecher oder Sprecherin zusammengefasst präsentiert wurden. Eine Diskussionsrunde und eine abschließende Darbietung  der Poetry Slammerin Ella Anschein, die mit bemerkenswertem lyrischen Geschick die Themen des Tages auf den Punkt brachte, rundeten die Veranstaltung ab.

Beim Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Kreises Neuss sitzt die Förderstelle für Projekte im Rahmen des Bundesprogramms  „Demokratie Leben“. Unter der Webseite www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/bundesprogramm-demokratie-leben/downloads/index.html können weitere Informationen abgerufen werden. Es gibt Förderschwerpunkte und Institutionen, Vereine oder auch einzelne Bürgerinnen und Bürger, die eine Aktion zur Förderung von Demokratie und Vielfalt hier im Kreis durchführen möchten, können Mittel beantragen.

Dialogkonferenz samo.fa  im Kulturforum Alte Post

Der lokale Ableger „samo.fa Neuss“ des Bundesverbandes der Migrantenselbst-organisation NEMO tagte am 30. November in Neuss im Kulturforum Alte Post. Hans Ennen und Klaus Richter nahmen sich als Hausherren sehr gerne die Zeit, die ca. 50 Personen, Vertreter aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Migrantenselbstorganisationen, die teilweise sogar aus Essen und Dortmund angereist waren, zu begrüßen. Es wurden die drei Bereiche Kultur, Wohnen und Arbeitsmarkt in Neuss in kleineren Gruppen diskutiert.

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Foto Stadt Neuss

Die Ergebnisse wurden anschließend kurz vorgestellt. Der Raum der Kulturen e.V. wird die Arbeitsergebnisse noch weiter auswerten und dazu ein Thesenpapier als Handlungsempfehlung anfertigen und veröffentlichen. Darüber hinaus werden die Informationen mit Lösungsansätzen auch dem Bundesverband zur Verfügung gestellt.

 „Tag des Dialogs“,  verschiedene Kooperationspartner im Kontext von Migration und Integration luden ein zum konstruktiven Dialog

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Reiner Breuer gab es am Samstag, dem 10. November, verschiedene Orte, an denen zugehört und diskutiert wurde. In Anlehnung an die Idee der Rotterdamer Bürger, nach den Ereignissen des 11. September 2001 ein Dialogforum zu schaffen, das dabei helfen sollte, Vorurteile abzubauen und Rassismus entgegenzutreten, kamen an jenem Samstag auch Neusser unter dem Motto “Wir sind Neuss - einander sehen“ gemeinsam ins Gespräch. Unter der Gesamtleitung von Bouchra El Maazi, Sprecherin der Integrationslotsen und Edona Tahiri, Integrationsamt der Stadt Neuss, wurden an verschiedenen Orten und an offenen Dialogtischen oder in geschlossenen Gruppen Meinungen und Gedanken geteilt oder auch diskutiert. Im kleinen roten Café, betrieben vom DRK, schaute auch Bürgermeister Reiner Breuer als Gesprächsteilnehmer zum Gedankenaus-tausch vorbei.

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Foto Stadt Neuss

Kostenloses Sportangebot in Neuss

Auf der Ludwig-Wolker-Leichtathletikanlage besteht für Läufer und Jogger die Möglichkeit, in der dunklen Jahreszeit an der frischen Luft unter Flutlicht zu laufen. Das Flutlicht wird dienstags, mittwochs und donnerstags eingeschaltet. Auf der Tartanbahn kann dann unter optimalen Bedingungen an den drei Wochentagen von Einbruch der Dunkelheit bis 21 Uhr trainiert werden. Der anwesende Platzwart schaltet je nach Bedarf bis zu 8 Flutlichtmasten an. Umkleiden, Duschen und Toiletten stehen zur Verfügung und sind kostenlos nutzbar. In den Weihnachtsferien ist die Anlage vom 21.12.2018 - 06.01.2019 geschlossen. Dies ist ein kostenloses Angebot für Freizeitsportler.

Adresse:
Ludwig-Wolker-Leichtathletikanlage
Jean-Pullen-Weg
41464 Neuss (Pomona)
Informationen auch unter: https://www.neuss.de/leben/sport/laufen-unter-flutlicht

Weihnachtspäckchenaktion für Bewohner in den Übergangswohnheimen

Gerne möchten wir auch in diesem Jahr den Bewohnern in den städt. Gemein-schaftsunterkünften mit einem Weihnachtspäckchen eine kleine Freude machen. Bislang wurde diese weihnachtliche Geste aus Spendenmitteln finanziert. Da der Topf in diesem Jahr nicht mehr ausreicht, würden wir uns freuen, wenn Sie Lust und Zeit haben, ein Päckchen für die Menschen zu packen.  Die Päckchen können bis zum 18.12.2018 im Rathaus oder direkt an der Unterkunft Bergheimer Str. 250 abgegeben werden.
Details zu den Inhalten, der Beschriftung und der Abgabe finden Sie unter:
https://www.neuss.de/leben/soziales/fluechtlinge-in-neuss/weihnachtspaeckchen-aktion-in-den-staedt-wohnheimen-fuer-gefluechtete

Für Ihr Engagement bedanken wir uns bereits im Voraus sehr herzlich.

Filme zum Thema Gesundheit - gut zugänglich im Internet

Gute medizinische Versorgung sollte unabhängig von Herkunft und Sprache leicht zugänglich sein. Zugewanderte Menschen finden sich jedoch häufig in unserem Gesundheitssystem nicht zurecht – besonders, wenn sie noch nicht lange in Deutschland leben. Auch wenn die Vorstellung des Projektes schon eine Weile her ist, möchten wir nochmal auf dieses landesweite Informations-projekt des  DRK hinweisen, das Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten den Weg ins deutsche Gesundheitssystem erleichtern kann.
Es gibt sieben Filme in vier Sprachen. Diese erklären Menschen mit Zuwanderungsgeschichte leicht verständlich wichtige Gesundheitsthemen:

  • Unser Gesundheitssystem
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Schutz vor Infektionen
  • Hilfe bei psychischen Erkrankungen
  • Gesunde Kinder
  • Gesunde Zähne
  • Krebsvorsorge

Gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) haben zwei gemeinnützige Gesellschaften des Deutschen Roten Kreuzes in NRW (DRK Soziale Dienste OWL gGmbH als Projektträger sowie die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH als Projektpartner) zusammen mit der Bielefelder Agentur filmzeit medien sieben Informationsfilme entwickelt. Alle Filme sind jeweils in vier Sprachen verfügbar (Deutsch, Englisch, Sorani (Kurdisch) und Arabisch) und richten sich auch an haupt- sowie ehrenamtliche Helfer. Diese können die filmgestützten Informationen für ihre Beratungsangebote nutzen. Die Filme stehen zur Ansicht oder kostenlos zum download zur Verfügung: www.drk-gesundheitsfilme.de

Runder Tisch Ehrenamt und Verbände in der Flüchtlingshilfe

Das letzte Treffen in diesem Jahr findet am 13. Dezember um 17.00 Uhr im Rathaus, Josef-Kuchen-Zimmer, statt. Bei Interesse können sich gerne weitere Interessenten für diese Austausch - Informationssitzung anmelden.  

Stadt Neuss
Integrationsamt
Irina Schuster
Tel: 02131-905751
Email: irina.schuster@stadt.neuss.de

Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration (SPKoM) Region Mittleres Rheinland

Im Rahmen von Flucht und Einwanderung nach Deutschland wurde der Bedarf an psychosozialer Betreuung  und verschiedenen Unterstützungsangeboten festgestellt. Genau diese Klientel kommt nur oft nicht bei den Beratungsstellen an. Um hier den Zugang zu erleichtern und Vertrauen zu schaffen, hat der Landschaftsverband  Rheinland hier seit längerem Menschen mit Migrations-hintergrund thematisch ausgebildet, die in ihrer jeweiligen Muttersprache einen Zugang zu den betroffenen Personen finden können. Dieser Prozess setzt somit auch eine interkulturelle Öffnung in Gang, die sich dem ständig wechselnden Bedarf anpassen kann. Diese Übersetzungs- und Betreuungsleistung wird über Fördermittel des Landschaftsverbandes Rheinland beglichen. Als Ansprechpartner dienen ausgewählte Institutionen auch hier in der Stadt Neuss und im Rhein Kreis Neuss.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
https://www.lvr.de/de/nav_main/kliniken/verbundzentrale/frderundmodellprojekte/frderprogramme/sozialpsychiatrischekompetenzzentrenmigrationspkom/spkom_mittelrhein/spkom_mittelrhein.jsp

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Integrationsamtes der Stadt Neuss

bedanken sich ganz herzlich für Ihr Interesse an unseren

Informationen in diesem Jahr. Auch in 2019 versorgen wir Sie gerne

weiterhin mit aktuellen Nachrichten im Kontext von Migration und Integration in

Ihrer Stadt. Einstweilen wünschen wir schon jetzt frohe Festtage und starten Sie

gesund ins Neue Jahr!!

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Bildquelle www.pexels.com


                             

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