1. Preis geht an die "Offene Tür Barbaraviertel", vorgeschlagen von Herrn Klinkicht Bündnis90/Die Grünen, Foto Herr Elsäßer

Verleihung des Integrationsförderpreises 2020

Bürgermeister Reiner Breuer hat in feierlicher Zeremonie am 1.Juli 2021 im Ratssaal, Rathaus Stadt Neuss, Markt 2, 41460 Neuss die Preisträger*innen bekanntgeben und Preise sowie Anerkennungsurkunden überreicht.

Am 1. Juli fand als erste Präsenzveranstaltung der Stadt Neuss im Ratssaal die Verleihung des Integrationsförderpreises statt. Bedingt durch die Auflagen der Corona-Pandemie konnten nun endlich die Preise, die bereits im Jahre 2020 ausgelobt wurden, an die Preisträger übergeben werden. Zuvor hatte eine Jury bestehend aus den integrationspolitischen Sprechern, der in Neuss vertretenen Parteien ihre Wahl in nicht öffentlicher Sitzung getroffen. In dennoch kleinerem Rahmen als sonst üblich wurde der Preis, der seit 10 Jahren ausgelobt wird, von Bürgermeister Reiner Breuer an die verdienten Preisträger überreicht.
Folgende Nominierungen gab es für den Integrationsförderpreis 2020:
Ahmadiyya Muslim Jamaat, DJK Rheinkraft, Herr Hamed Khil, der Jugendvorstand der interkulturellen Projekthelden sowie die OT Barbaraviertel

Die Jury entschied sich den 1. Preis an die Offene Tür Barabaraviertel zu vergeben, die seit Jahren eine exzellente Quartiersarbeit im Stadtteil Barbaraviertel leistet und die Zielgruppe, junge Menschen von 6-27 Jahren, vor Ort nun auch in einer weiteren Dependence im gleichen Stadtteil noch besser unterstützen kann. Schwerpunkte ihrer Arbeit ist die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung und ihnen eine "homebase" in teils schwierigem Umfeld anzubieten.

Den 2. Platz erhielt Herr Hamed Khil für seine beherzte ehrenamtliche Unterstützung zu diversen Anlässen in der Stadt Neuss (z.B. Nikolausmarkt Furth). Für ihn ist seine ehrenamtliche Tätigkeit ein sichtbares Zeichen ein Teil der Neusser Stadtgesellschaft zu sein. Als junger unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter vor 6 Jahren nach Neuss gekommen, sorgt er inzwischen für seinen eigenen Lebensunterhalt und ist damit ein absolutes Vorbild für die jungen Menschen in ähnlichen Lebenssituationen.

Der 3. Preis wurde dem Jugendvorstand der interkulturellen Projekthelden zu gesprochen. Stellvertretend für das junge Gremium, bestehend aus 5 Personen, nahmen Anna Rajavi und Mirac Göl den Preis entgegen. Sie engagieren sich seit einigen Jahren im Jugendtreff "Inkult" in Neuss und machten in der jüngsten Vergangenheit mehrmals mit verschiedenen Projekten und Veröffentlichungen, wie z.B. den Stadtführer Kultur in "comicart" und mit Jugendsprache, für den sie über die Stadtgrenzen von Neuss bekannt wurden, auf sich aufmerksam.

Auch das ehrenamtliche Engagement der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Neuss und des Sportvereins DJK Rheinkraft 1914 Neuss e.V. wurde  mit Überreichen einer Anerkennungsurkunde durch Bürgermeister Breuer gewürdigt.