Foto: Stadt Neuss

LED-Anlagen sparen 880 Tonnen CO2

Sporthallen in Uedesheim und Holzheim mit energiesparenden LED-Anlagen ausgerüstet


Bis zur Klimaneutralität ist es noch ein weiter Weg. Aber die Stadt Neuss packt die Sache an und sucht aktiv nach Einsparpotentialen. So auch bei den neuen Beleuchtungsanlagen der Skaterhalle in Uedesheim und der Mehrzweckhalle in Holzheim. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer von 20 Jahren, sparen die beiden neuen LED-Anlagen mehr als 880 Tonnen klimaschädliches CO2 ein.

skaterhalle_uedesheim-1.pngBereits im April 2021 wurde die Beleuchtung der Skaterhalle auf dem Gelände der Bezirkssportanlage in Uedesheim auf LED umgerüstet. 527 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) wird die neue Beleuchtungsanlage während einer zu erwartenden Lebensdauer von gut 20 Jahren einsparen. Dazu wird auch der verbaute Präsenzmelder mit so genanntem Lichtwertschwellschalter beitragen. Dieser steuert automatisch die Helligkeit nach dem vorhandenen Umgebungslicht. Wurden vor der Umrüstung noch rund 62.000 Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) an Strom verbraucht, sind es jetzt nur noch 26.000 kWh/a. Das entspricht einer Einsparung von gut 36.000 kWh pro Jahr.

Die Skatehockey Mannschaften des SV Uedesheim profitieren zudem von einer neuen Steuerungsanlage. Für verschiedene Nutzungsarten können an einem Bedientableau vorprogrammierte Lichtszenen mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken eingestellt werden. Rund 175.000 Euro hat die Stadt Neuss für den Umbau der Beleuchtungsanlage investiert.

Ca. 1.000 Meter Kabel und 36 LED-Aufbauleuchten werden in den kommenden Sommerferien in der Mehrzweckhalle in Holzheim verbaut. Dabei sind die verwendeten LED-Leuchten nicht nur ballwurfsicher, sondern sparen ebenfalls eine Menge an Energiekosten und damit auch an CO2. Nach der Umrüstung werden hier immerhin 30.000 kWh pro Jahr eingespart. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer von gut 20 Jahren, entspricht dies einer Einsparung von 357 Tonnen des schädlichen Klimagases. Die Baukosten betragen hier rund 70.000 Euro.

Unterstützt wurden beide Maßnahmen durch Fördergelder des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Bundesumweltministerium).

(Stand: 30.06.2021, Bo)