Die Gegenwart

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Der statistische Bezirk 6, das ist Gnadental, endet im Norden am Scheibendamm, grenzt im Süden an die Erft mit Gut Gnadental, verläuft im Westen an der Autobahn A 57 bis nach Selikum und schickt den Gnadentaler in den Rhein, wenn er die Ostgrenze seines Stadtviertels erkunden möchte.   Die Einwohnerzahl des Augustinusviertels ist seit 2000 kontinuierlich angewachsen und zeigt in 2015 eine deutliche Spitze (Flüchtlingsunterkunft) . Das Augustinusviertel bezeichnet das Rathaus als statistischen Bezirk 5. Es bildet die Brücke zur Innenstadt und grenzt im Norden an das Hammfeld, im Süden bildet die Kleingartenanlage Römerlager die Grenze, im Westen die Obererft und im Osten die Autobahntrasse. Das Augustinusviertel gehört mit 1,17 Quadratkilometern zu den kleineren Stadtvierteln, Gnadental ist mit 2,2 Quadratkilometern zwar größer, hat aber mit 2.415 Einwohnern gegenüber dem Augustinusviertel mit 3.391 Einwohnern eine geringere Bevölkerungsdichte.  Gnadental verzeichnet vis 2008 einen leichten Einwohnerrückgang, der aber inzwischen sich stabilisiert hat. In beiden Stadtteilen ist der Anteil der über 75-Jährigen besonders hoch: in Gnadental 14 Prozent, im Augustinusviertel 13,7 Prozent (Stadt insgesamt 10,6 Prozent). Der Ausländeranteil im Augustinusviertel beträgt 24,8 Prozent, in Gnadental 11,2 Prozent (Stadt 15,1 Prozent.)  Datum der Datenerhebung: 30.6. 2017.

 

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Die Behindertenhilfe im Rhein-Kreis Neuss, eine Einrichtung der St. Augustinus Kliniken, unterhält mit dem Martinus Haus auf der Kölner Straße eine Einrichtung für 24 Bewohnerinnen und Bewohnern mit chronisch psychischer Erkrankung und/oder Abhängigkeitserkrankung.

Die Diakonie Neuss ist Träger des Fliedner Hauses, eines Altenheimes auf der Gnadentaler Allee 15. Dort befindet sich auch ein Wohn- und Begegnungszentrum. Die gleiche Institution betreut auch eine Seniorenwohngemeinschaft im Melchersfeld 60. Pflegeheime im Augustinusviertel sind das Johannes von Gott Seniorenpflegeheim, Meertal 6 mit dem Lotsenpunkt Meertal/Augustinusviertel, das Altenheim Immaculata, das Augustinus Hospiz, das Kloster Immaculata und das Haus der Begegnung (alle auf der Augustinusstraße 46).  Die Behandlung psychischer Erkrankungen hat in Neuss eine lange Tradition. Die Augustinus Fachkliniken auf der Stresemannstraße 6 mit dem Zentrum für seelische Gesundheit setzen diesen Weg fort.

Mit der Flüchtlingswelle in Jahre 2015 wurden die dortigen einfachen Unterkünfte auf dem Berghäuschensweg 90/92 für Flüchtlinge wiederbelebt und dazu Im Jahre 2014 eine Erweiterung in Modulbauweise mit der Adresse Berghäuschensweg 92 erstellt, die Anfang 2015 bezugsfertig war. Dort haben insgesamt bis zu 140 Menschen Platz, die vorübergehend oder auch für längere Zeit aus ihrer  Heimat flüchten mussten bzw. müssen.

Diese Einrichtung steht unter städtischer Betreuung und beherbergt aktuell 83 Personen (Stand April 2018)  die als Familie, als Paar oder als Einzelpersonen gekommen sind. In einem Gemeinschaftsraum finden Zusammenkünfte und Schulungen statt.

Inzwischen leben viele Menschen mit ausländischen Wurzeln auch in Wohnungen u.a. im Augustinusviertel, die durch  gute Zusammenarbeit mit dem Neusser Bauverein vermittelt werden konnten.

Die Integration der Menschen im Stadtteil ist ein laufender Prozess. Durch die Unterstützung der Neusser Bürger erhalten die neuen Nachbarn niedrigschwellige Sprachangebote und laden sich gegenseitig zu Besuchen ein. Unter Mitwirkung beispielsweise des Sportvereins SG Gnadental spielen die zugereisten Kinder und Jugendlichen zusammen mit den Gnadentaler Sportlern Fußball.

Die jüngeren schulpflichtigen Kinder werden in der Gnadentaler  St. Konradschule in Seiten-einsteigerklassen fit gemacht für den Regelunterricht. Das dortige Lehrschwimmbecken wird nachmittags und abends auch für Schwimmunterricht für Erwachsene mit Migrationsgeschichte genutzt.

 

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Der Stadtteil Gnadental verfügt über sieben öffentliche Spielplätze: im Melchersfeld, Gnadentaler Allee/Grünzug, Hebewerk/Gnadentaler Allee, Grüner Weg, Haselweg, Hagebuttenweg/Schlehenweg, Sophienstraße.  Bolzplätze befinden sich am Haselweg und auf Schulgeländen der St. Konrad-Schule (Löhrerstraße)  und der Sekundarschule Neuss.

Für die Jugendlichen im Stadtteil betreibt die Diakonie Neuss seit dem Jahr 2016 eine kleine Offene Tür (OT) in den Kellerräumen der Kreuzkirche am Artur-Platz-Weg 2. Die OT hat immer dienstags von 14.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Zu dieser Zeit ist auch der Jugendleiter vor Ort ansprechbar.

Für Grundschülerinnen und Grundschüler besteht die Möglichkeit die städtische Gemeinschaftsgrundschule St.-Konrad-Schule am Schulstandort Löhrerstraße zu besuchen. In einigen Klassen findet Gemeinsames Lernen statt, d. h. gemeinsame Unterrichtung von Kindern mit und ohne Behinderung. Die St.-Konrad-Schule verfügt über ein großzügiges Außengelände mit dem neu gestalteten Außen- und Sportgelände, eine Turnhalle und ein Lehrschwimmbecken. Seit 1996 gibt es an der Grundschule eine Betreuung (OGS - Offene Ganztagsgrundschule) von 8.00 bis 16.00 Uhr. Im Jahr 2008 wurden die OGS-Räume neu gestaltet. Zudem verfügt die OGS über ein großes Außengelände.

Seit dem 1. August 2013 steht für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in Gnadental am Standort Gnadentaler Allee 36a mit der Sekundarschule Neuss eine weiterführende Schule, die als gebundene Ganztagsschule geführt wird, zur Verfügung. Aufgrund des Ergebnisses des Anmeldeverfahrens zum Schuljahr 2018/2019 (mit 36 Anmeldungen unter der rechtlich notwendigen Mindestzahl von 60 Schülerinnen und Schüler) wird die Sekundarschule Neuss sukzessive ab dem 1. August 2018 aufgelöst und solange weitergeführt, wie ein ordnungsgemäßer Schulbetrieb möglich ist.

Fünf Kindertageseinrichtungen befinden sich in Gnadental und im Augustinusviertel: Kindertagesstätte Meertal (70 Plätze, Kinder mit und ohne Behinderung), Kita Alex Strolche (20 Plätze von 2 bis 6 Jahren mit den Arbeitszeiten der Eltern angepassten Öffnungszeiten), Kita St. Konrad (65 Plätze, ab 2 Jahren), Ev. Tageseinrichtung Gnadentaler Allee (60 Plätze ab 2 Jahren) und das Familienzentrum Regenbogen (80 Plätze, ab 4 Monaten).

 

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Am Berghäuschensweg 30 sind jetzt die Interkulturellen Projekthelden e.V. ansässig, Kulturprojekte und Nachhilfe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund.

In der Polizeiakademie (ehemalige PH) wird das Modell des Römerlagers künftig weiterhin zugängig sein. Zuständig sind die Heimatfreude Neuss e.V.

Die Hall of Fame am Nixhütter Weg (Autobahnunterführung)  ist mit ihren legalen Graffiti-Wände weltweit in den Foren gelistet – genauso wie die Wände am Konrad-Adenauer-Ring.

 

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Im März dieses Jahres wurde mit dem Umbau des Tennisplatzes auf der Bezirkssportanlage Gnadental in einen Kunstrasenplatz begonnen. Im Rahmen des Umbaus wird die Flutlichtanlage mit neuen Strahlern ausgestattet. Für die Beseitigung des Regenwassers entsteht auf der Kopfseite des Platzes ein in die Anlage eingepasstes Versickerungsbecken. Die Kosten belaufen sich auf 900.000 Euro. Mit der Fertigstellung ist Ende Juli 2018 zu rechnen.

Rege genutzt für Trainingseinheiten und Wettkämpfe wird die Kanu-Strecke im aufgestauten Teil der Erft am Gut Zülow.

 

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In den letzten Jahren (ab 2008) sind auf dem Berghäuschensweg, der Grimlinghausener Brücke, der Löhrerstraße, der Kölner Straße (Ortsfahrbahn Nixhütter Weg) und der Gnadentaler Allee Fahrbahnsanierung im Zuge des Kanalbaus durchgeführt worden. Der Erftwanderweg erhielt 2010 eine Auffrischung. Bis Juli 2018 soll die Straßenwiederherstellung im Zusammenhang mit den Kanalbauarbeiten im Bereich der Selikumer Straße/Nordkanalallee abgeschlossen sein, Kosten ca. 520.000 Euro.

Im Augustinusviertel wurden seit 2010 Deckensanierungsarbeiten auf der Nordkanalallee (von Augutinusstraße bis An der Obererft) und auf dem Berghäuschensweg von Alexianerplatz bis Ortsfahrbahn) vorgenommen.

 

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Neben einigen kleineren Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben stellt die Firma Essertec am Berghäuschensweg den einzig größeren Gewerbebetrieb vor Ort dar. Der Spezialist für Fenster  produziert und vertreibt von hier seine Produkte an Kunden im In- und Ausland.

Der Einzelhandel konzentriert sich durch den Edeka Markt sowie den Getränkemarkt im Bereich des Bunkers und den OBI Markt auf der gegenüberliegenden Straßenseite ebenfalls auf den Bereich Berghäuschensweg bzw. Kölner Straße (Einfahrt OBI Markt). Der Handel wird durch kleinteilige Dienstleistungsbetriebe (z. B. Friseur, Sonnenstudio) und Gastronomie im Bereich des Bunkers ergänzt. Der hiesige Einzelhandel dient zudem der Nahversorgung der Bevölkerung im statistischen Bezirk Gnadental. Am Einkaufszentrum Grüner Weg hat sich seti November 2013 ein Wochenmarkt (mittwochs) etabliert. Im Bereich des Stadtteils Gnadental ist kein Gewerbegebiet ausgewiesen. So konzentriert sich der Bestand an Gewerbebetrieben auf vereinzelte, kleinere Handwerks- sowie Dienstleistungsbetriebe (z. B. Friseure, Steuerberater, Fahrschulen) entlang des Berghäuschensweg und der Kölner Straße. Selbiges gilt für die Einzelhandelsgeschäfte (z. B. Fahrradgeschäft) und Gastronomiebetriebe. Das Commundo Hotel soll in Kürze als Fortbildungsstätte der Polizei, die bislang im Büropark Hammfeld ansässig ist, umgenutzt werden. In den Bereichen Augustinusviertel und Gnadental ist die Deutsche Telekom mit ihrem Vectoring Ausbau tätig.

 

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Das Naherholungsgebiet an der Erft ist inzwischen zu jeder Tageszeit ein Besuchermagnet.Von Spaziergängern, Hundebesitzern mit ihren Vierbeinern, Läufern, Walkern und Radlern wird es rege genutzt. Der Hochzeitshain zu beiden Seiten der Autobahn in Gnadental/Erfttal wächst und gedeiht. Der gleich neben dem Hochzeitshain liegende Barfußpfad wird sogar von ganzen Busbesatzungen angesteuert. Die großen Pappeln im Bereich der Erftmündung sind vom Sturm Ela größtenteils weggefegt worden, in Teilen hat eine Aufforstung schon stattgefunden.