Die Gegenwart

Buntes Leben
und kurze Wege

Schützen und
Initiativkreis

Infrastruktur

Wohnen und
Arbeiten

Kultur und
Natur

Sport und
Spiel

Kinder und
Jugend

 

Buntes Leben und kurze Wege

Die Nordstadt wächst. 38.643 Einwohner zählt die Statistik am 1.1.2016 für die Stadtteile Neusserfurth, Weissenberg, Morgensternsheide, Vogelsang und Barbaraviertel. Eigentlich eine Größenordnung, für die viele Kommunen  die Bezeichnng "Stadt" beanspruchen. Das könnten die Menschen "hinger de Bahn", wie sie sich manchmal immer noch bezeichnen, auch: Infrastruktur, Wirtschaftswachstum, attraktive Angebote in Sachen Kultur, Sport und Vereinsleben rechtfertigen eine Tendenz zur Eigenständigkeit, doch immer wieder dominiert die Zugehörigkeit zur "Hauptstadt" Neuss.

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Schützen und Initiativkreis

Dabei braucht sich nicht einmal das 135 Jahre alte Schützenbrauchtum hinter dem großen Neusser Schützenfest zu verstecken. Wer sich einmal über die Pfingsttage auf der Furth blicken lässt, wird hineingesogen in die faszinierende Mischung aus bunten Paraden, Fahnenschwenkern, trubeligem Zeltgeschehen und Kirmesatmosphäre. Und wer sich einmal  mit Schützen unterhalten hat, weiß auch schnell, dass sie in Gemeinschaft auch außerhalb der Festtage zusammenstehen. Ein weiterer Impulsgeber ist der Initiativkreis Nordstadt, der immer wieder dafür sorgt, dass das Wir-Gefühl der Menschen im Neusser Norden gestärkt wird. 2014 hat Rechtsanwalt Jochen Goerdt hier den Vorsitz übernommen und den legendären Motor der Vereinigung, Toni Selders, abgelöst. Zentrales Projekt des Initiativkreises ist der Nikolausmarkt, der in diesem Jahr vom 1. bis 4. Dezember zum 22. Mal auf der Neusser Weyhe stattfinden wird und mit Sicherheit wieder ein Treffpunkt für Jung und Alt wird. Der Stadtteil ist relativ jung, ein Resultat der Baumaßnahmen aus den letzten Jahren.

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Infrastruktur

Die Sanierung der Further Straße zwischen Bahnhof und Fesserstraße ist abgeschlossen. Die Verkehrsanbindungen sind flächendeckend  sehr gut. Im Süden der Furth befinden sich mit der Arbeitsagentur, dem Job-Center, dem Gare du Nord und der Probebühne des Rheinischen Landestheaters bedeutsame Anlaufpunkte.

Es gibt viele öffentliche Einrichtungen einschließlich eines Familienzentrums, Grundschulen, die Schulen an der Frankenstraße, das Marie-Curie-Gymnasium, das Johanna-Etienne-Krankenhaus, das Memory-Zentrum - und Grün- und Erholungsgebiete: das Jröne Meerke, den Jostens- und den Steinhauser Busch entlang des Nordkanals.  Allerdings hat hier Sturmtief Ela tiefe  Spuren hinterlassen, die jetzt sukzessive beseitigt werden. Die Furth ist mit seinen Angeboten für den täglichen Bedarf, den umliegenden Grünflächen, der ärztlichen Versorgung und der guten Anbindung an die Innenstadt ein „integrierter Standort“ für altersgerechtes Wohnen.

Das neue "Memory-Zentrum" an der Ecke Steinhausstraße/Konrad-Adenauer-Ring der Neusser St. Augustinus Kliniken  setzt bundesweit Akzente im Bereich der Diagnostik, Therapie, Beratung und Unterbringung von Menschen mit Demenz- sowie altersbedingten und psychischen Erkrankungen - und deren Angehörigen.

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Wohnen und Arbeiten

In der Nordstadt ist die  Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt groß, jede Möglichkeit zur Innenentwicklung wird genutzt. Als besonders gelungen gilt die vom Neusser Bauverein initiierte Bebauung des alten Containerbahnhof-Geländes. Geschätzt müssten in der Nordstadt noch 150 Wohnungen in Baulücken möglich sein.

Auch als Unternehmensstandort ist die Nordstadt gefragt. Seit Mitte 2015 (Fertigstellung Ausbau der Straße bis zum Real-Markt) können Flächen in der Gewerbegebietserweiterung Bataverstraße (Teekanne und Stahlhandel) vermarktet werden. Schon jetzt sind aufgrund der hohen Nachfrage die größten Flächen verkauft oder in konkreten Gesprächen mit Unternehmen. Bis dato sind nur noch Restflächen westlich der Bataverstraße verfügbar. Die Unternehmensstruktur in der Gewerbegebietserweiterung fügt sich in die vorhandene Struktur der Nordstadt ein. So bietet sich hier für klassische Gewerbebetriebe die Möglichkeit, einen geeigneten Standort zu finden. Zu den typischen Branchen in der Nordstadt zählen unter anderem Betriebe aus der Baubranche, Automobilwerkstätten- und Dienstleister, Recyclingunternehmen sowie Speditions- und Großhandelsbetriebe. Als Bürostandort fungiert die Nordstadt hingegen kaum. Insgesamt sind rund 350 Unternehmen mit über 6000 Beschäftigten im Gewerbegebiet Nord ansässig. Zu den besonderen Standortvorteilen des Gebietes, insbesondere für Großhandels- und Logistikunternehmen, zählt die gute Verkehrsanbindung (Autobahnnähe und teilweise Schienenanbindung für Güterverkehr). Als große Unternehmen vor Ort sind zum Beispiel Schmolz & Bickenbach, die Firma Hergarten und LTG zu nennen.

Neben dem Römerpark als Einkaufsstandort an der Römerstraße mit Kaufland als Ankerbetrieb stellen die beiden Nahversorgungszentren Furth Mitte-Süd (an der Further Straße) und Furth Mitte-Nord (entlang der Kaarster Straße) die Einzelhandelsstandorte in der Nordstadt dar. Hier werden primär Waren des täglichen Bedarfes (vor allem Lebensmittel) angeboten. Als Magnetbetriebe innerhalb der Nahversorgungszentren fungieren dabei Lebensmitteldiscounter (Netto und Norma) und EDEKA-Märkte. Ergänzt wird das Angebot des täglichen Bedarfs unter anderem durch ein Musikgeschäft, ein Matratzengeschäft und ein Geschäft für Anglerbedarf. Die Verlagerung und hiermit einhergehende Vergrößerung des EDEKA-Marktes in Furth Mitte-Süd stellt einen wichtigen Punkt zur Stärkung des Nahversorgungszentrums dar.

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Kultur und Natur

Die Freizeitmöglichkeiten sind breit gestreut. Kulturinteressierte kommen nicht an dem Theater am Schlachthof vorbei. Das Jröne Meerke (mit Grillplatz und Kinderspielplatz) gewinnt durch verschiedende Maßnahmen wieder seinen alten Stellenwert als beliebtes Freizeitgelände zurück. Allerdings muss die Kontrolle der Gänsepopulation ohne Reduzierungsmaßnahmen durchgeführt werden, da der Rhein-Kreis Neuss die Unfruchtbarmachung der Gelege von Schnee- und Blässgänsen abgelehnt hat und auch die Reduzierung der jagdbaren Kanada- und Nilgans  behördlicherseits untersagt wurde.  Daher werden Maßnahmen des Gänsemanagements (Saug-Kehrmaschine, Überwachung des Fütterungsverbots, Pflege der Uferbepflanzung und Leithecken) weitergeführt. Eine Populationszählung der Gänse am Jröne Meerke zeigt, dass der Bestand seit 2009 annähernd unverändert ist. Erfreulich ist die Verbesserung der Fauna. Durch die gute Ausbildung der Schilf- und Uferzone konnten sich in diesem Jahr wieder deutlich mehr Erdkröten, Teichfrösche und Libellen entwicklen. Zudem hat sich durch den Einsatz einer Ultraschallanlage (wird fortgeführt) die Wasserqualität des Jröne Meerke deutlich verbessert. Die Unterwasservegetation hat sich erholt und bietet neuen Lebensraum für Laich und Jungtiere von Fischen und Amphibien sowie Insektenlarven. Inzwischen brüten auch wieder fünf Fischreiherpaare am Jröne Meerke. Im benachbarten Terrain Geulenstraße, Auf der Heide, Steinhausstraße und Bauerbahn unterstützen feste Leiteinrichtungen, Straßen-und Wegequerungen sowie mobile Krötenzäume die Entwicklung der Erkrötenpopulation. Der BUND Neuss und Anwohner helfen beim Krötenschutz.

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Sport und Spiel

Jogger finden rund um das Jröne Meerke mit dem angebundenen Stadtwald schöne Strecken, für Radfahrer geht es über die Felder rund um die Morgensternsheide hinaus ins Grüne,  mit der Hubert-Schäfer-Sportanlage (seit 2014 mit Kunstrasenplatz) und der Bezirkssportanlage Stadtwald stehen aktiven Menschen hervorragende Sporteinrichtungen zur Verfügung. Schwimmer finden ihren Anlaufpunkt im modernisierten Schwimmbad Nordpark. Auf dessen Parkplatz ist ein Asylbewerberheim errichtet worden.

Die Spielmöglichkeiten für Kinder sind 2016 deutlich erweitert worden. Seit August ist der Spielplatz Steinhausstraße in Betrieb, schon seit Mai 2016 tummeln sich Kinder auf dem Kinderspielplatz Josef-Selders-Straße. Der Kinderspielplatz am Jröne Meere soll grunderneuert werden. Insgesamt befinden sich in der Nordstadt  40 Spielplätze, darunter auch die Schulhöfe, die zum Spielen freigegeben sind. Darüberhinaus können Kinder auf 15 Bolzplätzen und -wiesen sowie Ballspielflächen dem runden Leder hinterherjagen.

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Kinder und Jugend

In der Nordstadt befinden sich zahlreiche Jugendeinrichtungen für Freizeit- und außerschulische Bildung: das Geschwister-Scholl-Haus auf der Leostraße, der Jugendclub Vogelsangstraße,  beide betrieben von der Stadt, die beiden Jugendzentren der evangelischen Reformationskirchengemeinde an der Frankenstraße und an der Furtherhofstraße und die von der katholischen Jugendagentur betriebene Offene Tür  Barbaraviertel. Darüberhinaus betreibt die Neusser Diakonie an der südlichen Furth den Treff 20 als Nachbarschaftstreff. Eine weitere  wichtige Säule der Jugendbetreuung stellten die ehrenamtlichen Neusser Jugendverbände dar. Das Jugendamt bietet gemeinsam mit dem Stadtsportverband jeweils freitags von 22 Uhr bis Mitternacht ein Nachtsportangebot am Marie-Curie-Gymnasium an. Im ehemaligen Further Hof ist eine Anlaufstelle für Unbegleitete Männliche Asylssuchende eingerichtet worden. Streetwork bieten im Auftrag des Jugendamts das Diakonische Werk und der Sozialdienst Katholischer Frauen an, Anlaufstelle ist hier ein altes Bahnwärterhäuschen, Ecke Zufuhrstraße/Josefstraße.

In der Nordstadt stehen fünf Grundschulen, eine allerdings auslaufende Realschule, eine Gesamtschule, ein Gymnasium und eine Förderschule Schülerinnen und Schülern offen. Alle vorgenannten Schulen sind städtische Schulen, der Rhein-Kreis Neuss unterhält mit der Schule am Nordpark noch eine Förderschule mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. In der Nordstadt befinden sich 20 Kindertageseinrichtungen. Erfreulich: der Bund der Steuerzahler hat gerade die Elternbeiträge für die Kita-Betreuung der 57 größten Kommunen in NRW untersucht. In drei von vier beispielhaft aufgeführten Einkommensgruppen gehört Neuss dabei zu den zehn Kommunen mit den niedrigsten Beiträgen.

Weitere Anlaufstellen finden Sportler, Eltern von schulpflichtigen Kindern, Gottesdienstbesucher und alle Nordstädter, die auf der Suche nach den verschiedensten Institutionen vor ihrer Haustüre sind, im Kapitel "Einrichtungen und Adressen". Schauen Sie einfach mal rein!

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