Die Zukunft

Kinder und Jugendliche

Im Bereich der bestehenden Sporthalle an der Gesamtschule „An der Erft“, Aurinstraße, ist auf der vorhandenen Wiese eine Bolzfläche in Kunststoffbauweise geplant. Die Fertigstellung ist bis Ende August 2019 zu erwarten. Der sich neben der Kita Hubertusweg befindliche Spielplatz soll grunderneuert werden.Der Ausbau soll im dritten Quartal 2019 abgeschlossen werden. In Planung ist eine neue Kita (Ausbauprogramm) auf der Grünfläche Aurinstraße.

Umwelt

Planungen des Landesbetriebs Straßenbau NRW zum Umbau der A 57 im Umfeld der Anschlussstelle Neuss-Reuschenberg könnten eine Verbesserung des aktiven Lärmschutzes in Form von Wällen und Wänden in Richtung Reuschenberg bewirken. In Abhängigkeit von der konkreten Umsetzung der Empfehlungen der Kohlekommission könnte die Wasserführung der Erft durch die Stilllegung von Braunkohlentagebauen bzw. die Einstellung der Einleitung von Sümpfungswasser zukünftig deutlich schneller abnehmen. Dies würde eine beschleunigte Umsetzung der im „Perspektivkonzept“ des Erftverbandes bis zum Jahr 2045 beschriebenen Renaturierungsmaßnahmen erforderlich machen.

Die sieben als problematisch angesehenen Fußgängerüberwege zwischen der Straße Am Südpark und der Erprather Straße sollen für alle Verkehrsteilnehmer besser einsehbar werden. Die höher gewachsenen Heckenelemente sollen durch niedrige Blumensaaten ersetzt werden. Noch im Laufe dieses Jahres soll nördlich der Erprather Mühle zwischen Erprather Straße und Hemsfurth Weg eine Hundefreifläche eingerichtet werden.

Baumaßnahmen

Der Kinderbauernhof soll noch durch ein Hofcafé aufgewertet werden. Die GWN geht bei den Planungen davon aus, mit den Arbeiten im Laufe des Sommers zu beginnen und diese bis zum Jahresende abzuschließen. Die offizielle Eröffnung ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen. Zur Zeit wird an einem Ersatzneubau der Fußgängerbrücke über die Erft am Nixhütter Weg gearbeitet, Fertigstellung voraussichtlich im Juli 2019.

Auf dem Gelände der „Alten Erlöserkirche“ ist beabsichtigt, ein Altenheim o.ä. Zu erreichten.Die Untere Denkmalschutzbehörde vertritt die Auffassung, dass das Baudenkmal „Alte Erlöserkirche“ grundsätzlich zu erhalten ist. Auch auf dem Gelände der Kirche St. Elisabeth soll gebaut werden, auch hier (wie auch St. Hubertus) werden derzeit Eintragungen in die Denkmallisten geprüft.

Die Haltestelle Barriere soll barrierefrei ausgebaut werden. Dafür soll die heutige Busbucht zurückgebaut und künftig als Wartefläche genutzt werden. Busse halten dann auf der Fahrbahn. Weitere geplante Maßnahmen sind ein umfangreicher Kanalbau in beiden Stadtteilen und der Umbau der Kreuzung Aurinstraße/Erprather Straße zu einem Kreisverkehr.

Zwischen Neuss-West und Neuss-Hafen soll die A 57 um je eine Fahrspur erweitert werden. Der Bauzeitpunkt steht noch nicht fest.
Im Rahmen des Ortsmittelpunktkonzepts wurde die „Ortmitte“ von Reuschenberg städtebaulich sowie freiraumplanerisch untersucht. Eine historische gewachsene Ortsmitte ist nicht vorhanden. Ziel ist die städtebauliche und gestalterische Einbindung des neuen Supermarktes sowie die Schaffung von Übergängen auf der Bergheimer Straße zur Stärkung des kleinteiligen Einzelhandels.

Für die Ortsmitte in Reuschenberg ist vorgesehen, die Bürger/innen und Anlieger vor Ort intensiv in die Gestaltung ihrer Ortsmitte einzubeziehen. In verschiedenen Veranstaltungen und Arbeitsgruppen sollen die jeweiligen Belange und Ideen der Anlieger gesammelt und bei der Ausarbeitung berücksichtigt werden. Für 2020 ist die Wiederherstellung der Rembrandtstraße im Zusammenhang mit den Kanalbauarbeiten geplant.
Im darauf folgenden Jahr soll die Wiederherstellung der Cranachstraße im Zusammenhang mit den Kanalbauarbeiten in Angriff genommen werden.

Sport

Der Rat hat beschlossen, im Haushalt für das Jahr 2019 900.000 Euro für den Umbau des Tennenplatzes der Bezirkssportanlage Reuschenberg zu einem Kunstrasenplatz bereitzustellen. Bedingt durch personelle Engpässe im Rathaus kann der Bau des Kunstrasenplatzes in Reuschenberg nicht mehr im Jahr 2019 abgeschlossen werden, sondern erst im Frühjahr/Sommer 2020. Sollte der TuS Reuschenberg bereits vor Baubeginn angesichts der Vielzahl der Mannschaften und bei Einschränkungen in der Nutzbarkeit der Spielfelder der BSA Reuschenberg Trainings- und Spielmöglichkeiten auf anderen Anlagen wünschen, wird die Sportverwaltung dies organisieren. Das gilt auch für die Bauphase.

Für die Sanierung des Sportheims der Bezirkssportanlage Reuschenberg waren im Wirtschaftsplan 2018 des GMN für die Jahre 2019 und 2020 jeweils 100.000,– Euro eingestellt. Auf der Grundlage der Erfahrungen bei der Planung der Sanierung des Umkleidegebäudes im Jahnstadion ist das GMN aber davon ausgegangen, dass auch beim Sportheim in Reuschenberg aufgrund der erforderlichen Schadstoffsanierung, ggf. negativer Ergebnisse bei der Überprüfung der Leitungen und einer ggf. erforderlichen Interimsunterbringung erheblich höhere Kosten entstehen werden: Um diese beziffern zu können, ist eine exakte Planung erforderlich. Aus diesem Grund hat das GMN in den Wirtschaftsplan 2019 Planungskosten in Höhe von 70.000 Euro für die Sanierung des Umkleidegebäudes in Reuschenberg im Jahr 2019 eingestellt. Die im Zuge dieses weiteren Planungsprozesses ermittelten Gesamtkosten für die Sanierung des Umkleidegebäudes werden dann in den Wirtschaftsplan 2020 eingestellt. Im Jahr 2020 soll dann auch die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgen.

Der Rat hatte in seiner Sitzung am 20.04.2018 beschlossen, im Bereich Südpark ein Sport- und Gesundheitszentrum zu errichten. Die Kosten bei der Realisierung der diesem Beschluss zu Grunde liegenden Konzeption der TG Neuss hätten sich auf 15 – 20 Mio. Euro belaufen. Hauptnutzer wäre die TG Neuss gewesen. Aufgrund der (für TG Neuss und Stadt) sehr hohen Baukosten der in der Konzeption beschriebenen großen Lösung (mit Dreifach-Sporthalle) und des für den Schulsport nicht idealen Standortes hat die Verwaltung der TG Neuss in einem Gespräch am 7.01.2019 eine alternative Lösung vorgeschlagen:

  • Realisierung eines verkleinerten Sport- und Gesundheitszentrums ohne Dreifach-Sporthalle im Bereich des Südparks, bevorzugt mit unmittelbarer Anbindung an die bestehende Sportinfrastruktur der Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH (Hallenbad, Eissporthalle)
  • Modernisierung und Erweiterung des Standortes Schorlemerstraße (nach Möglichkeit unter Einbeziehung von Fördermitteln aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“)

Die TG Neuss hat daraufhin am 30.01.2019 eine Konzeption zur Modernisierung und Erweiterung des bisherigen TG-Standortes an der Schorlemerstraße vorgelegt. In einem Gespräch mit dem Vorstand der TG Neuss am 14.02.2019 wurde abgesprochen, dass zwei Projektgruppen eingerichtet werden sollen, beide unter Beteiligung städtischer Ämter. Das zeitlich vorrangige Projekt „Schorlemerstraße“ wird unter Leitung der TG Neuss weiterbearbeitet. Die Projektgruppe „Südpark“ soll voraussichtlich unter Leitung der NBE eingerichtet werden.