Die Gegenwart

Das Erscheinungsbild hat sich gewandel

Weckhoven gehört mit seinen knapp 9.000 Einwohnern zu den größten Stadtteilen im Neusser Süden. Die relativ hohe Einwohnerdichte ist immer noch ein Ausdruck des Baubooms in den 60er und 70er Jahren. Weckhoven wurde damals auf dem Reißbrett geplant unter den damaligen städtebaulichen Maxime „Urbanität durch Dichte“ und „gegliederte und aufgelockerte Stadt“. Das Erscheinungsbild des Ortsteiles hat sich in den letzten Jahren zum Positiven verändert, weil viele der Wohnsilos kernsaniert, teilweise sogar abgerissen wurden. Heute ist Weckhoven ein großer Wohnstandort mit autonomer Infrastruktur, der ergänzt wurde durch umfangreiche Einfamilienhausgebiete. Der Lindenplatz stellt mit der Kirche St. Nektarios/St. Joseph die historisch gewachsene Ortsmitte dar, allerdings belastet durch die Durchgangsstraße. So hat sich das Ladenzentrum Otto-Wels-Straße als faktische Ortsmitte entwickelt. Trotz hoher Baudichte bietet Weckhoven dank der Anbindung an die Erft- und Gillbachlandschaft und umringt von viel Ackerfläche viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Grünen. Zur Lebensqualität bei trägt auch ein facettenreiches Vereinsleben – von Sport über Karneval und Schützenwesen bis Kultur.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Infrastruktur

Im Norden reicht die Weckhovener Ortsfläche von insgesamt 3,34 Quadratkilometern fast bis an den Kinderbauernhof in Selikum heran, der Süden grenzt an Hoistener Gebiet. Die westliche Grenze zu Holzheim bildet die Erft und im Osten markieren die Felder auf Norfer Stadtgebiet die Stadtteilgrenze. Weckhoven ist ein relativ junger Stadtteil, 24 % der Einwohner sind unter 21 Jahre alt (Stadtgebiet 20,2 %). Der Ausländeranteil entspricht mit 15,6 % ungefähr dem städtischen Wert (15,5 %). Die Statistik stellt einen leichten Frauenüberschuss von 51,6 % (Stadt Neuss 51,1 %) fest. Die Arbeitslosenquote ist mit 7,7 % (Stadt 5,6 %) relativ hoch, die Anzahl der leistungsberechtigten Personen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld) mit 21,2 % liegt noch deutlicher über den Stadt-Wert (12,3 %). Mit Stand 2018 hat Weckhoven 8.851 Einwohner. Die Verkehrsanbindungen sind mit ÖPNV und Autobahnnähe gut. Alle Geschäfte des täglichen Lebens lassen sich vor der Haustüre erledigen, wobei auch der benachbarte Ortsteil Hoisten gerne mit einbezogen wird.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Kinder und Jugendliche

Mit der Grundschule Kyburg steht eine vierzügige (nach Zusammenlegung der Alfred-Delp-Schule und der Anne-Frank-Schule) städtische Gemeinschaftsgrundschule zur Verfügung, die derzeit von 268 Kindern besucht wird. Diese Zahl ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Im laufenden Schuljahr befinden sich 150 Kinder (56 %) in der Nachmittagsbetreuung. Nach derzeitigem Stand werden auch im kommenden Schuljahr alle angemeldeten Kinder einen Betreuungsplatz erhalten.

Die Dependance der Gesamtschule an der Erft wurde Anfang 2018 aufgegeben und zum Hauptstandort der Gesamtschule an die Aurinstraße verlegt.

Sechs Kindertageseinrichtungen unterstützen Weckhovener Eltern. In der Kindertageseinrichtung „Erftfrösche“ auf der Lutherstraße 2 a (ab 1.10.2019 Am Lindnpaltz A) existieren momentan zwei Gruppen – Aufnahme von Kindern unter drei Jahre bis zur Einschulung. Der kath. Kindergarten St. Paulus auf der Maximilian-Kolbe-Straße 12 hält vier Gruppen vor – Aufnahme von Kindern unter drei Jahren bis Schuleintritt. Die Ev. Kita „Friederike Fliedner“ bietet in drei Gruppen Aufnahme von Kindern ab drei Jahre bis Schuleintritt an. In der „Zauberhütte“, Hüttenstraße 34, finden Kinder ab zwei Jahre bis Schuleintritt Platz in drei Gruppen. Das SKF Familienzentrum auf der Hülchrather Straße 35 a bietet Kindern unter drei Jahren bis Schuleintritt in vier Gruppen Platz. Als Letztes wurde 2018 die DRK-Kindertageseinrichtung Weckhoven mit einer viergruppigen Einrichtung an der Carlo-Mierenhoff-Straße fertiggestellt. In der ehemaligen Schule Am Lindenplatz 39 wurde im Januar 2019 mit dem Umbau für eine fünfgruppige Kita begonnen.

Sechs Spielplätze (Am Gillbach, Franz-Leuninger-Straße, Gohrer Straße, Weckhovener Straße, Josef-Wirmer-Straße, Am Palmstrauch) bieten Kindern mehr als ausreichend Gelegenheit, sich auszutoben. Ergänzt werden sie durch vier Bolzplätze.

Im Jugendzentrum Der Treff (Träger Sozialdienst Katholischer Frauen) Otto-Wels-Straße, wird ein breites Angebot für Jugendliche vorgehalten, Letzte Baumaßnahme war dort 2017 die Sanierung der Toilettenanlagen. Der Sozialdienst Katholischer Frauen bietet im Haus im Weckhovener Feld (Hülchrather Straße) ein Musikangebot für Kinder an. Jeden Freitag ab 16 Uhr öffnet der Hai-five-Keller der Auferstehungskirche. Im Angebot: Tischtennis, Airhockey, Kicker, Flipper, Dartautomat, Chillecken, Billard, Bastelmöglichkeiten, manchmal Konzerte mit Bands und jeden letzten Freitag im Monat ein Kickerturnier mit Wanderpokal.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Soziales

Mit dem Heinrich-Grüber-Haus mit einer angeschlossenen Tagespflegeeinrichtung (Betreiber Diakonisches Werk Neuss-Süd) und dem St.-Theresienheim (Betreiber Caritasverband Rhein-Kreis Neuss) existieren in Weckhoven zwei stationäre Pflegeeinrichtungen. An beide Einrichtungen angeschlossen sind Seniorenwohnungen bzw. Betreutes Wohnen. Das Altenpflegeheim an der Theresienstraße 4 bis 6 wurde in den letzten Jahren umgebaut für 115 Bewohner und 10 Seniorenapartments. Darüber hinaus finden in Weckhoven Interessierte zwei Wohnhäuser der Lebenshilfe Neuss (Theresienstraße 16 und 18) und ein generationenübergreifendes Wohnquartier, 2018 neu errichtet auf der Hülchrather Straße durch die Neusser Bauverein AG. Eine Stadtteilkonferenz bringt Vertreter sozialer Institutionen zusammen, um Hilfsangebote für Bürger zu entwickeln.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Wirtschaft und Einzelhandel

In Weckhoven ist kein Gewerbegebiet ausgewiesen, daher sind hier nur vereinzelte, kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe (z.B. Friseure, Steuerberater, Gebrauchtwagenhändler), die dezentral über den Stadtteil verteilt liegen, angesiedelt. Größter Arbeitgeber ist der Paniermehlhersteller Brata an der Erprather Mühle.

Der Einzelhandel konzentriert sich vor allem auf den Bereich rund um die Ladenzeile Otto¬Wels-Straße sowie entlang der Grevenbroicher Straße/Am Lindenplatz. Der Bereich um die Otto-Wels-Straße ist laut Einzelhandelskonzept der Stadt Neuss als zentraler Versorgungsbereich ausgewiesen. Hier befindet sich mit einer Filiale des Discounters Netto der einzige Lebensmitteleinzelhändler in Weckhoven sowie weitere Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe. Aus der Partytur (ehemals Gaststätte Engels) ist jetzt das Lokal Davids geworden. Die beiden Geschäftsführer betreiben bereits eine gehobene Gastronomie im Wegberger Golfclub.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Stadtplanung

Nach dem Abriss von vier achtgeschossigen, nicht modernisierungswürdigen Hochhäusern aus den 60er Jahren wurden als Ergebnis des Landeswettbewerbs „Nachhaltige Nachbarschaften - Generationenübergreifende Quartiersentwicklung -Wohnen in Neuss-Weckhoven – 198 Wohneinheiten in Ein- und Mehrfamilienhäusern für Menschen mit Handicap und ein Nachbarschaftstreff an der Hülchrather Straße geschaffen. Dadurch wurde der Stadtteil Weckhoven nachhaltig aufgewertet.

In den letzten zwei Jahren wurden eine ganze Reihe von Tiefbaumaßnahmen abgeschlossen, 2017 war das der Umbau der Bernhard-Lichtenberg-Straße im Rahmen der Verkehrsberuhigung Weckhovener Straße, im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 Arbeiten am Hubert-Timmer-Weg/Ferdinand-Lünink-Weg und 2018 die Sanierung des Wirtschaftsweges an der Weckhovener Straße und des Wirtschaftsweges von der Kläranlage Ost bis zur Erftbrücke. Dazu kommt noch die Sanierung des Stichweges an den Häusern Hüttenstraße 17-29 im vorigen Jahr.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Umwelt

In Sachen Immissionsschutz, Altlasten, Gewässerschutz, Ökologie und Artenschutz sind momentan keine Handlungsfelder offen.
Zum Erhalt und zur Pflege des wertvollen Biotops Motte Kyburg wurde der alte Biotopmanagementplan aus den 80er Jahren überarbeitet, so dass die Untere Naturschutzbehörde eine dauerhafte Genehmigung für die Pflegearbeiten erteilt hat. Der Heimatverein und eine weitere Bürgerinitiative sind an einer Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss interessiert. Der Heimatverein möchte die Kyburg als identitätsstiftende Besonderheit sichtbarer machen.

An der Grevenbroicher Straße ist ein 360 Meter langer Blühstreifen angelegt worden, der leider ein Opfer des heißen Sommers 2018 geworden ist. Im Frühjahr 2019 soll ein neuer Versuch unternommen werden.

Infrastruktur

Kinder und
Jugendliche

Soziales

Wirtschaft und
Einzelhandel

Stadtplanung

Umwelt

Sport

 

Sport

Wer Bewegung sucht, findet in Weckhoven viele Möglichkeiten. Angelsport wird beim ASV Erprath, dem ASV Neuss und dem ASV Kyburg groß geschrieben, American Football ist die Domäne des American Sports Clubs – Legion Neuss. Der BV Weckhoven bietet die Sportarten Badminton, Breitensport, Freizeitsport, Fußball, Karate, Radtouristik, Tischtennis und Volleyball an. Beim TC Neuss-Weckhoven wird dem kleinen weißen Filzball hinterher gejagt.

Die Bezirkssportanlage Weckhoven und die Sporthalle Am Kirchbäumchen bieten den Sportlern eine Heimat.

zurück zum Seitenanfang