Betriebliche Pandemieplanung

Achten Sie auf die allgemeinen hygienischen Regeln im Betrieb und senden Sie infizierte Mitarbeiter oder erhärtete Verdachtsfälle vorsorglich in Quarantäne. Wie immer gilt – ob Corona oder nicht – wer krank ist, bleibt zu Hause. Es gilt eine Vereinfachung der Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für Patienten mit (leichten) Atemwegserkrankungen. Diese können bis zu sieben Tage nach telefonischer Rücksprache krankgeschrieben werden. Bei fortlaufender Erkrankung kann eine Arbeitsunfähigkeit um eine Woche verlängert werden. Dies gilt laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bis zum 31. Mai 2020. Durch diese Maßnahme sollen Ärztinnen und Ärzte entlastet werden. Auch eine Lockerung des innerbetrieblichen Umgangs mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen resp. ab wann diese vom Mitarbeiter vorzulegen sind, kann helfen die Situation in den Arztpraxen zu entzerren.

Um das Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus zu minimieren, können Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt werden. Sofern dies nicht im Arbeitsvertrag festgehalten ist, erfordert eine Umsetzung die Zustimmung des Mitarbeiters. Dieser kann als Zusatz zum Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten werden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat ein Handbuch für die betriebliche Pandemieplanung herausgebracht. Dieses behandelt u.a. die betriebliche und personelle Planung, sowie die Informationspolitik und organisatorische Maßnahme für das Personal. Sie können das Handbuch hier einsehen.