Förderprogramm digitaler Einzelhandel

Die letzten Wochen waren für den Einzelhandel sehr herausfordernd. Viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler kämpfen auch weiterhin mit den Folgen der Corona-Pandemie während sich die Kundinnen und Kunden zunehmend an digitale Einkaufserlebnisse gewöhnen. Mit dem Projektaufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW soll der stationäre Einzelhandel auf dem Weg in die Digitalisierung begleitet und unterstützt werden.

Wer soll gefördert werden?

Kleinunternehmen aus dem stationären Einzelhandel mit Sitz des Ladenlokals in NRW und einer Beschäftigtenzahl von bis zu 49 Personen sowie einem Umsatz bis zu 10 Mio. Euro oder einer Jahresbilanzsumme von 10 Mio. Euro sind antragsberechtigt. Anträge können zudem nur von einzelnen Handelsunternehmen gestellt werden, welche bereits seit dem 01.01.2020 existieren und neben eines relevanten Umsatzes auch eine langfristige Perspektive (keine absehbare Betriebsaufgabe) aufweisen.

Wie sieht die Förderung aus?

Gefördert wird in Form eines nicht zurückzahlbaren Zuschusses. Förderfähig sind (Beratungs-) Dienstleistungen im Falle des erstmaligen Einsatzes oder des signifikanten Ausbaus digitaler Technologien sowie projektbezogene Sachausgaben. Darunter fallen u.a. auch Schulungen sowie die Anschaffung notweniger Hard- und Sofortware. Der Maximalbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro.

Die Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020 bei dem Projektträger Jülich eingereicht werden. Der Antrag sowie weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des PTJ.

Bis zum 31.12.2020 müssen die Projekte, welche unmittelbar der Abwehr oder zumindest der Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie dienen müssen, abgeschlossen sein. Gerne möchten wir Sie an dieser Stelle auch auf die Sprechtage für den Handel der IHK „Erfolgreich digitalisieren“ aufmerksam machen.