Henri Matisse Ikarus Tafel VIII aus: JAZZ, Künstlerbuch, Verlag Tériade Éditeur, Paris 1947, Siebdruck auf Vélin d’Arches Bütten, Clemens Sels Museum Neuss, © Succession H. Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Foto: Jörg Schanze, Düsseldorf
Henri Matisse Ikarus Tafel VIII aus: JAZZ, Künstlerbuch, Verlag Tériade Éditeur, Paris 1947, Siebdruck auf Vélin d’Arches Bütten, Clemens Sels Museum Neuss, © Succession H. Matisse / VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Foto: Jörg Schanze, Düsseldorf

Begegnungen – Die verbindende Sprache der Kunst

Neue Ausstellung ist vom 10. November 2019 bis 1. März 2020 im Clemens Sels Museum zu sehen

Sergei Jutkewitsch Harlequin (Entwurf eines Theatervorhangs), 1920er Jahre, Aquarell und Gouache auf Papier,  Sammlung Rubinstein-Horowitz Foto: Carsten Gliese, KölnKunstwerke transportieren vielschichte Informationen, mal offensichtlich – mal versteckt. In der neuen Ausstellung „Begegnungen. Die verbindende Sprache der Kunst“ im Clemens Sels Museum Neuss, die am Sonntag, 10. November 2019, um 11.30 Uhr eröffnet wird, gibt es anhand von vierzig Paaren die innere Verbindung zwischen den Werken zu entdecken.
Dabei setzen sich die Paare aus je einem Objekt aus dem Museumsbestand und aus der russisch-jüdischen Privatsammlung Rubinstein-Horowitz zusammen, um einen visuellen Dialog mit einer breiten Themenvielfalt anzustoßen. So werden zwei Stillleben aus unterschiedlichen Jahrhunderten zum Spiegel für die jeweilige gesellschaftliche Situation und die berühmte Darstellung des Ikarus aus dem Künstlerbuch „Jazz“ von Henri Matisse verbindet das Element von Rhythmus und Bewegung mit dem Motiv des tanzenden Harlekins auf dem Aquarell von Sergei Jutkewitsch. Gezielte Impulse, Denkanstöße und Interaktion laden die Besucherinnen und Besucher ein, den Exponaten auf eine individuelle Weise zu begegnen. Auch für Kinder wird eine besondere „Sehreise“ durch die Ausstellung angeboten. Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz mit der Sammlerin Tanya Rubinstein-Horowitz, Foto: Stadt Neuss.
Möglich wurde diese Ausstellung durch die enge Zusammenarbeit mit der Sammlerin Tanya Rubinstein-Horowitz. Sie gewährte der Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz den Zugang zu ihrer umfangreichen Privatsammlung, die sie von ihrem Großvater Jakov Rubenstein (1900 bis 1983) geerbt hatte. In vielen gemeinsamen Gesprächen wurde die Zusammenstellung der Werkpaare erarbeitet.
Zusätzliche Unterstützung erhielten sie dabei von der Kunsthistorikern Dr. Olga Sugrobova-Roth, die insbesondere ihre Expertise für die russische Kunst in das Projekt einbrachte. Die Ausstellung ist vom 10. November 2019 bis 1. März 2020 im Clemens Sels Museum zu sehen.