Räumliches Strukturkonzept
Räumliches Strukturkonzept

Räumliches Strukturkonzept

Was ist das? Wozu dient es?

Das Räumliche Strukturkonzept stellt die zentrale fachliche Grundlage für den neuen Flächennutzungsplan dar. Es definiert die räumlichen Ziele und Leitlinien der Stadtentwicklung für die kommenden Jahre.

Die Stadt Neuss wie auch viele andere Städte und Gemeinden befinden sich in einer Phase des Umbruchs: Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen neue und vielfach unbekannte Anforderungen an eine zukunftsfähige Stadtentwicklung.

Vor diesem Hintergrund und im Zuge der anschließenden Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes (FNP) ist vom Planungsbüro scheuvens + wachten aus Dortmund das Räumliche Strukturkonzept für die Stadt Neuss von 2007 bis 2011 erarbeitet worden. Dieses fügt sich in einen Stadtentwicklungsprozess ein, der durch das Stadtentwicklungskonzept „Perspektive Neuss 2020+“ aus dem Jahr 2006 bereits eingeleitet wurde. Dieses zeigt das breite Themenspektrum der Stadtentwicklung auf, erläutert die Ausgangslage und stellt Ziele, Leitlinien und Projekte dar.

Das Räumliche Strukturkonzept als Vorstufe zum neuen Flächennutzungsplan baut auf dem Stadtentwicklungskonzept „Perspektive Neuss 2020+“ auf und hatte zur Aufgabe, die Stärken und Schwächen der Stadt Neuss und deren Stadtteile zu analysieren sowie darauf basierend die bisherigen Leitbilder und Ziele der Neusser Stadtentwicklung zu überdenken, wo notwendig zu revidieren und zu erneuern.

Im Ergebnis sind Möglichkeiten erarbeitet worden, wie die Stadt Neuss und deren Stadtteile auch in Zukunft sozial verantwortlich, wirtschaftlich und umweltverträglich handeln können. Dazu sind die Potentiale von Neuss und besonders auch die der einzelnen Stadtteile herausgestellt worden. Diese gilt es nun auszubauen.

Damit ein solches Konzept tragfähig und zukunftsgerichtet sein kann, bedurfte es einer aktiven Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile. In insgesamt sechs „Stadtteilwerkstätten“ engagierten sich rund 350 Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und Vorschlägen, die in das Räumliche Strukturkonzept eingeflossen sind. Dieser Ansatz der „Bürgerorientierten Stadtentwicklung“ wird auch im Rahmen des Verfahrens zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes fortgeführt.

Das Räumliche Strukturkonzept und begleitende Unterlagen können Sie hier einsehen und herunterladen.