Stellten gemeinsam Das Novaesium 2018 vor: Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, Direktorin des Clemens Sels Museums Neuss, Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs und Dr. Jens Metzdorf, Leiter des Neusser Stadtarchivs.
Stellten gemeinsam Das Novaesium 2018 vor: Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, Direktorin des Clemens Sels Museums Neuss, Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs und Dr. Jens Metzdorf, Leiter des Neusser Stadtarchivs.

Druckfrisch: Novaesium 2018

Jahrbuch zeigt ein breites Panorama von Kunst, Kultur und Geschichte in Neuss.

Stellten gemeinsam Das Novaesium 2018 vor: Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, Direktorin des Clemens Sels Museums Neuss, Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs und Dr. Jens Metzdorf, Leiter des Neusser Stadtarchivs.

Das Novaesium 2018 ist da! Mit dem druckfrisch vorliegenden neuesten Band des beliebten Neusser Jahrbuchs blickt die Kultur in Neuss zu Anfang des neuen Jahres auf zentrale Themen und die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres. Das Clemens Sels Museum Neuss und Stadtarchiv Neuss präsentieren mit der neuesten Novaesium-Ausgabe auf knapp 350 Seiten wieder einen facettenreichen Überblick über die Bereiche Archäologie, Stadt- und Kunstgeschichte. „Wir verbinden dabei Tradition und Zukunft“, betont Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs. Mit Blick auf den Hansetag 2020 fügt Margit Schulte Beerbühl mit „Neuss und die Hanse“ der Diskussion um die Frage, ob Neuss „echtes“ Hansemitglied war, einen neuen Beitrag hinzu. Anlässlich der erwarteten Anerkennung des Römischen Limes als Weltkulturerbe zeigen Carl Pause und Andreas Wegert mit „Römische Ziegelstempel und die Baugeschichte der Militärlager von Novaesium“, dass das „Koenenlager“ weit früher aus Stein gebaut war als bisher angenommen.

Zudem gibt die ausführliche Chronik wieder einen spannenden Rückblick auf das Kulturjahr 2018. Martin Langenberg widmet sich anlässlich einer Ausstellung im grafischen Kabinett des Clemens Sels Museum Neuss Walter Opheys kalligrafischen Landschaften. Leben und Werk von Ernst Mollenhauer beleuchtet Thomas Brandt und zeigt, warum der aus Ostpreußen stammende Maler zu den Rheinischen Expressionisten zählt. Der in Neuss geborene Dichter, Übersetzer und Journalist Norbert Hummelt, der im Jahr 2018 den renommierten Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt Hannover erhielt, verfasste eigens für die Rubrik Zeitpunkt den Beitrag „Mein Bild von Neuss“. Darin verbindet Hummelt seine „literarische Zeichnung“ einer Stadtansicht mit vielschichtigen persönlichen Eindrücken und der sinnlichen Begegnung mit dem „mythischen Ort“ der Kindheit zu einer sensiblen Studie. „Mein Bild von Neuss“ steht gewissermaßen auch programmatisch für das Neusser Jahrbuch, das über eine große Bandbreite der thematischen und wissenschaftlichen Zugänge verfügt und dabei aus unterschiedlichsten persönlichen Perspektiven alljährlich ein vielschichtiges Panorama der Stadt Neuss, ihrer Kunst, Kultur und Geschichte erzeugt. Der Band des Jahres 2018 führt diesen Ansatz fort – getragen von qualifizierten Autorinnen und Autoren und ihren individuellen „Bildern“ von Neuss, teils mit erhellenden detaillierten Innenansichten, teils mit dem nötigen Abstand, der erst einen unverstellten Blick und neue Forschungsergebnisse ermöglicht. Das Novaesium 2018 ist ab Donnerstag, 24. Januar 2019, im Handel für 19,80 Euro zu erwerben.