Blick in einen Garten mit Teich und Weg. Das Bild stellt den Siegergarten aus dem Jahr 2025 dar.

Gartenwettbewerb 2026

Neues Grün 2026 - Der Neusser Gartenwettbewerb im Jahr der Landesgartenschau. Einsendungen bis zum 31.08.26 möglich.

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Die Temperaturen steigen und es kommt häufiger zu starken Regenfällen. Betonierte und zugepflasterte Flächen heizen sich auf und machen die Hitze in den Sommermonaten unerträglich. Zudem verhindern sie, dass das Wasser versickern kann. 

Deshalb ist es wichtig, auch unsere Gärten an die veränderten Klimabedingungen anzupassen. Bäume und Sträucher kühlen die Umgebung und spenden bei Hitze Schatten. Begrünte Flächen nehmen Wasser auf und verringern das Risiko von Überflutungen. Artenvielfalt stärkt das Ökosystem im Garten und macht es widerstandsfähig gegenüber Dürrephasen und anhaltenden Regenfällen.

Die Landesgartenschau bringt in diesem Jahr ganz Neuss zum Blühen. Passend dazu richtet die Stadt Neuss auch in diesem Jahr den Gartenwettbewerb Neues Grün aus! Wir möchte Sie anregen, Ihren Garten mit Blick auf Klima und Umwelt umzugestalten. 
Das Ziel des Wettbewerbs ist es, Gärten zu würdigen, die durch Entsiegelung, Pflanzung von Gehölzen, Einsatz heimischer Pflanzen und die Verwendung natürlicher Materialien aktiv zur Klimaanpassung und zum Umweltschutz beitragen.

Auf der Landesgartenschau Neuss 2026 finden Sie verschiedene Angebote, die zeigen, wie sich Artenvielfalt und Klimafreundlichkeit im eigenen Garten umsetzen lässt. Es lohnt sich, beispielsweise Inspiration bei den kreativen Ideen im Gartenland zu sammeln.

Zu gewinnen gibt es jeweils ein Preisgeld für die Plätze 1.-3. in den Kategorien „Gärten allgemein“ und „Wasser“. An der Kategorie „Gärten allgemein“ nehmen alle Bewerbungen automatisch teil. Zusätzlich gibt es die Sonderkategorie „Wasser“, für die Sie sich gezielt anmelden können. Hier steht der bewusste Umgang mit Regenwasser, welches gesammelt, versickert und genutzt werden kann, im Vordergrund. Ob Regentonne, Versickerungsfläche oder durchdachte Bewässerung: Viele Maßnahmen lassen sich einfach im Garten umsetzen. Sie tragen dazu bei, Wasser als Ressource zu nutzen und besser auf Trockenheit, Hitze und Starkregen vorbereitet zu sein. Auch hier bietet die Landesgartenschau zahlreiche Beispiele, wie nachhaltig und klimafreundlich mit Wasser umgegangen werden kann. 

Alles, was Sie über den Gartenwettbewerb wissen müssen

Wer kann an dem Wettbewerb teilnehmen

Alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Neuss, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und einen Garten besitzen oder nutzen, welcher sich im Neusser Stadtgebiet befindet. Dies schließt Eigentümer*innen, Pächter*innen und Mieter*innen ein.

Welche Typen von Gärten werden berücksichtigt?

Es werden Preise für die folgenden Kategorien vergeben:

  1. Gärten allgemein
    Im Rahmen des Wettbewerbs umfasst diese Kategorie private Gärten (z. B. Vorgärten oder an das Haus bzw. die Wohnung unmittelbar angrenzende Gärten), Gemeinschaftsgärten (beispielsweise Gärten in einem Innenhof, die sich verschiedene Mieter*innen oder Eigentümer*innen teilen), Kleingärten bzw. Schrebergärten, Gärten in Gewerbegebieten, Gärten von Kindertagesstätten, Schulen und Vereinen.
  2. Sonderkategorie Wasser
    Gärten, in welchen das Themenfeld Wasser im Kontext der Klimaanpassung (Wassermanagement, -nutzung, -versickerung) in besonderem Maße berücksichtigt wurde.

Bitte beachten Sie: Jede Bewerbung nimmt automatisch an der Kategorie „1. Gärten allgemein“ teil. Wenn Sie möchten, können sich zusätzlich für die Kategorie „2. Sonderkategorie Wasser“ bewerben. Jeder Garten kann nur in einer Kategorie einen Preis erhalten. Pro Garten kann sich nur eine Person bewerben.

Was wird bewertet?

Die Gestaltung des Gartens mit Fokus auf Klimafreundlichkeit, Ökologie und Artenreichtum. Dafür können Sie unterschiedliche Ideen umgesetzt haben, wie beispielsweise Pflanzen von Hecken, Sträuchern und Bäumen, Anlegen versickerungsoffener Flächen, Verschattung, Entsiegelung, Errichtung von Wasserspeichern, Schaffung naturnaher Wiesen und Aufbau von Insektenhotels (für weitere Ideen siehe „Weiterführende Informationen“ im weiteren Verlauf dieser Seite).
 

Was muss meine Bewerbung enthalten und wie bewerbe ich mich?

Die Bewerbung muss eine Beschreibung der klimafreundlichen Gestaltung (mit Bezug zu den bewertungsrelevanten Themen) sowie mindestens vier Bilder des Gartens enthalten. Besonders aussagekräftig sind Vorher-Nachher-Bilder. Es muss ersichtlich sein, welche Maßnahmen umgesetzt wurden (z. B. Entnahme von Schotterflächen zugunsten von Grünflächen). Beschreiben Sie, welche umwelt- und klimafreundlichen Maßnahmen Sie im Garten umgesetzt haben.
Die Bewerbung erfolgt über das Online-Formular, welches Sie im Serviceportal der Stadt Neuss finden.
 

Bis wann kann man sich bewerben?

Einsendeschluss ist der 31.08.2026. 

Was kann ich gewinnen?

Die Gewinner*innen aus beiden Kategorien erhalten jeweils ein Preisgeld:
1. Platz: 500 €
2. Platz: 200€ 
3. Platz: 100 €

Wie läuft die Bewertung der Gärten ab?

Eine Jury bestehend aus dem Amt für Umwelt und Klima, dem Beigeordneten des Dezernats Umwelt, Klima und Sport sowie Expert*innen bewerten die eingereichten Gärten und wählen die besten aus. Die Jury behält sich vor, Preise nur bei ausreichender Qualität und Anzahl geeigneter Bewerbungen zu vergeben. Die bewertungsrelevanten Themen sind im Folgenden dargestellt:

1. KlimafreundlichkeitBeispiele
Verringerung der hitzeabsorbierenden OberflächeVerzicht auf großflächige Stein- oder Schotterflächen, Nutzung heller Materialien
Verbesserung des LokalklimasVegetationsflächen, Schattenspendende Bäume und Pflanzen 
2. RegionsbezugBeispiele
Verwendung standortgerechter Pflanzen und BäumeBerücksichtigung der klimatischen Bedingungen und des Bodentyps, Heimische Arten
3. Ökologische VielfaltBeispiele
Lebensräume für Tierwelt durch strukturreiche GestaltungWiesen, Verwilderte Bereiche, Totholz, Steinhaufen, Wasserstellen
Insekten- und vogelfreundliche BepflanzungBlühende Pflanzen, Nistkästen und Insektenhotels
4. Vermeidung von BetonBeispiele
Verwendung alternativer BaustoffeNaturstein, Holz

Für die Sonderkategorie „Wasser“ gelten zudem folgende spezifische Kriterien:

a. Wasserrückhaltung und -versickerungEntsiegelte Bereiche, Wasserdurchlässige Beläge (z. B. Rindenmulch, Rasengittersteine), Versickerungsflächen und/oder Mulden
Wasserelemente (z. B. Teich, Brunnen)
b. WassermanagementNutzung von Regentonnen oder Zisternen, Verwendung trockenheitsverträglicher Pflanzen
Wassersparende Maßnahmen (z. B. Bewässerungssysteme)

Hier finden Sie uns

Amt für Umwelt und Klima

Oberstraße 108 · 41460 Neuss

umwelt-klima@stadt.neuss.de

Weitere Infos

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