24.06.2022 - Jahresbericht Kultur 2021

Der Jahresbericht Kultur 2021 der Stadt Neuss ist erschienen

Der Jahresbericht Kultur 2021 der Stadt Neuss reflektiert unter der Überschrift „fragil und ewig“ ein Jahr, das komplett von der Coronapandemie beherrscht wurde. Es hat sich einmal mehr gezeigt, wie fragil Kultur ist und dass sie eines Schutzes bedarf. Sie verlangt unsere Fürsorge und Begeisterung. Außerdem ist die Kultur als immanenter Teil des menschlichen Daseins ewig. Ewig gültige Werte sind ihr immanent. Dass trotz erschwerter Bedingungen qualitativ hochwertige Kunst und Kultur in Neuss facettenreich und innovativ geboten wurden, dokumentiert der Jahresbericht Kultur. Entscheidende Grundlage für jegliche Kulturveranstaltung war die Corona-Schutzverordnung, welche immer wieder modifiziert und angepasst wurde. Zugleich konnten mit Fantasie, Neugierde und Experimentiervorfreude neue, erfrischende Formate entwickelt werden, um der Krise konstruktiv zu begegnen. So hat unter anderem die digitale Transformation in allen Kulturbereichen einen enormen Aufschwung erfahren und auch das Thema Nachhaltigkeit ist auf der Agenda der Neusser Kulturinstitutionen längst ein zentraler Punkt. „Keine Nostalgie, sondern ein Neuanfang, kein Bedauern, dass es nicht mehr wird wie zuvor, sondern Aufbruch ist die vorherrschende Haltung in der Kunst“, resümiert Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs.

Im Jahresbericht Kultur 2021 sind städtische und nichtstädtische Kulturinstitutionen vertreten: Auf 83 Seiten untergliedert in die Bereiche „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst“, „Musik“, „Bildung“, „Stadtgeschichte“, „Kulturförderung“ und „Film“ wird das kulturelle Leben in Neuss betrachtet. Bereits seit 2004 veröffentlicht die Stadt Neuss einen jährlichen Kulturbericht, der einerseits mit Zahlen und Statistiken eine dokumentarische Funktion erfüllt und zugleich Bilanz und Ausblick für die Neusser Kultur darstellt.

Ein neues, sowohl ansprechendes als auch gut strukturiertes graphisches Layout vom Düsseldorfer Grafiker Jan van der Most lädt zum inspirierten Lesen ein. Die umsichtige und bewährte Redaktionsleitung lag wie stets bei Dr. Annekathrin Schaller.
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(Stand: 24.06.2022)

Der Kulturjahresbericht steht auch als PDF zur Verfügung.