Rheinisches Schützenmuseum

Wie lebendig das Schützenwesen im Rheinland tatsächlich ist, kann jeder als Besucher oder Teilnehmer eines Schützenfestes selbst erleben.

Rheinisches Schützenmuseum„Museal“ im Sinne von überholt, unzeitgemäß oder abgestorben ist das Schützenwesen also nicht.
Aber auf jeden Fall museumswürdig! Denn schließlich kann das Schützenwesen im Rheinland auf eine nahezu 700-jährige Geschichte zurückblicken. So viel Geschichte braucht ein eigenes Haus: Im 2004 gegründeten Rheinischen Schützenmuseum die Anfänge der Schützenbruderschafen und -gilden in der Frühen Neuzeit, die Entwicklung hin zum bürgerlichen Verein des 19. Jahrhunderts und die aktuellen Erscheinungsformen der Vereine und Bruderschaften in der Gegenwart erforscht und sichtbar gemacht werden.

Das Museum befindet sich noch im Aufbau. Aktuell steht dem Schützenmuseum die erste Etage von Haus Rottels zur Verfügung. In den übrigen Räumen befindet sich zur Zeit noch ein Teil der stadthistorischen Ausstellung des Clemens-Sels-Museums. Nach und nach werden dem Schützenmuseum für die Dauerausstellung und die wechselnden Sonderausstellungen auch die übrigen Räume zur Verfügung stehen.

Ziel des Museums ist, Schützengeschichte anschaulich und lebendig werden zu lassen. Zu sehen sind neben den vielen Objekte „mit Geschichte“ auch historische Filme, Fotos und Archivalien. Eine Audioführung und eine Kinderebene sind in Vorbereitung. Begleitend zur Ausstellung werden Führungen und Sonderprogramme für Kinder und Erwachsene angeboten. Geleitet wird das Museum von Dr. Britta Spies, die bei ihrer Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt wird.