16. Januar 2026
Verkehrssicherheit und gesteigerte Lebensqualität
Austausch zwischen Bürgermeister Reiner Breuer und den Anlieger*innen aus Norf zur neuen Tempo-30-Zone
Seit Ende vergangenen Jahres sorgt die neue Tempo-30-Zone neben weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen an der Nievenheimer Straße in Norf für mehr Verkehrssicherheit. Heute hat sich Bürgermeister Reiner Breuer sich mit Vertreter*innen aus Norf getroffen. Gemeinsam mit Anna Maria Stechmann und Astrid Jäger vom Bewohnerbeirat sowie mit Christoph Schommer, Leiter des Diakonie Stift Norf, und Yvonne Zapp, Leiterin der Kindertagesstätte „Grupellopark“, hat er über die positiven Auswirkungen der neuen Tempo-30-Zone in Norf gesprochen.
„Die Stadt Neuss verfolgt bereits seit vielen Jahren mit Nachdruck das Thema innerstädtische Verkehrsberuhigung. Im Jahr 1995 waren wir die erste Kommune in NRW, die alle Nebenstraßen als Tempo-30-Zonen ausgewiesen hat. Mit der Einführung der StVO-Novelle 2017 haben wir die Hauptverkehrsstraßen näher untersucht. Auch die letzte Novelle in 2025 haben wir aktiv genutzt“, berichtet Bürgermeister Reiner Breuer und ergänzt: „Wir haben seit vielen Jahren im Vergleich zu anderen Städten verhältnismäßig wenig Unfälle aufgrund von erhöhter Geschwindigkeit. Dadurch leisten wir nicht nur einen maßgeblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Wir steigern auch die Lebensqualität in unserer Stadt, was durch das positive Feedback der Anwohnenden deutlich wird.“
Einige Jahre setzten sich Anliegende in Norf für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Bereich des Kreisverkehrs an der Nievernheimer Straße ein. Die Umsetzung allerdings war erst durch die Reform des Straßenverkehrsrechts möglich, welche der Bundesrat im März 2025 beschlossen hat.