Verkehrsministerium übergibt Förderbescheid für Radschnellweg
Abteilungsleiter Udo Sieverding übergibt Förderbescheid für den 2. Bauabschnitt des Radschnellwegs an Stadt Neuss
Gemeinsam mit dem Abteilungsleiter aus dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Udo Sieverding, sind Bürgermeister Reiner Breuer und Mobilitätsdezernent Christoph Hölters heute mit dem Fahrrad über den ersten Abschnitt des neuen Radschnellwegs zur Baustelle des 2. Bauabschnitts gefahren. Zuvor hatte Udo Sieverding den Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt an die Stadt Neuss überreicht. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr sowie das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Bewilligung für den 2. Bauabschnitt beläuft sich auf 1.480.600 Euro.
Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Mit den von uns geförderten Radschnellwegen kommen Radfahrer sicher und noch schneller ans Ziel. Das BMV unterstützt Länder und Kommunen dabei, die Radverkehrsinfrastruktur zu modernisieren und auszubauen wie hier in Neuss. Der Bund trägt bei diesem Projekt mit rund 1,2 Mio. Euro aus dem Förderprogramm ‚Finanzhilfen für Radschnellwege‘ 75 Prozent der Baukosten. Damit schaffen wir ein gutes Angebot für Radfahrer und leisten einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität in der Stadt.“
Zentraler Baustein der Verkehrswende
Der neue Radschnellweg wird das Radfahren zwischen den Städten Neuss, Düsseldorf und Langenfeld künftig noch attraktiver gestalten. „Mit dem Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt bringen wir den Radschnellweg in Neuss einen konkreten Schritt voran. Das ist eine gute Nachricht für alle, die im Alltag in der Stadt unterwegs sind,“ betont Abteilungsleiter Udo Sieverding.
„Der Radschnellweg steht für nachhaltige Mobilität und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Neusser*innen, Pendler*innen und Gäste können auf dem Radschnellweg Wege sicher, komfortabel und klimafreundlich zurücklegen“, freut sich Bürgermeister Breuer und verrät: „Ziel ist es, den Radschnellweg pünktlich zum Beginn der Landesgartenschau Neuss 2026 fertigzustellen, damit unser neues, grünes Herz auf allen Wegen schnell erreichbar ist.“
Landesgartenschau verleiht Fahrradinfrastruktur Schub
Der Radschnellweg wird insgesamt 24 Kilometer umfassen, davon entfallen 2,5 Kilometer auf Neusser Stadtgebiet. Beginnend an der Hammer Landstraße wird der Radschnellweg entlang der Langemarckstraße und Stresemannallee zur Kreuzung Willy-Brandt-Ring führen – und somit die Landesgartenschau und damit den künftigen Stadtpark perfekt für den Radverkehr erschließen.
„Die Landesgartenschau hat den Bau des Radschnellwegs auf dem Neusser Stadtgebiet wesentlich beschleunigt und der Fahrradinfrastruktur in Neuss somit einen wesentlichen Schub verliehen“, weiß Hölters und ergänzt: „Im nahe gelegenen Hammfeld entsteht ausgelöst durch die Landesgartenschau ein neuer Stadtteil, welcher durch den Radschnellweg komfortabel, sicher und nachhaltig an die Neusser Innenstadt und die Region angebunden ist.“