27. Februar 2026

Tag der Archive: Heimat im Wandel? Frag Dein Archiv!   

Samstag, 7. März 2026, 11 Uhr | Stadtarchiv Neuss im Kulturamt, Oberstraße 17

Was verbindet uns mit einem Ort? Sind es Menschen, Straßen, Klänge, Geschichten? „Heimat“ hat viele Aspekte: Zuhause, Herkunft, Ankommen, Verwurzeltsein – manchmal auch Neuanfang. Zum bundesweiten „Tag der Archive“ lädt das Stadtarchiv Neuss am Samstag, 7. März 2026 von 11 bis 16 Uhr ein, genau darüber ins Gespräch zu kommen.

Auch wenn derzeit der Betrieb des Stadtarchivs durch die Baumaßnahmen am Erweiterungsbau eingeschränkt sind, geben  die Archivar*innen Einblicke in die vielfältige Archivarbeit und -recherche: Wie werden historische Dokumente bewahrt? Wie komme ich an Informationen? Und wie wird aus alten Akten lebendige Stadtgeschichte? Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf das Vertraute, sondern auch auf das Unbekannte: Wie wurde und wird aus einem neuen Ort eine neue Heimat? Welche Geschichten von Migration und Neuanfang prägen Neuss – gestern und heute? Dabei geht es durchaus um sehr aktuelle Fragen: Was bedeutet uns heute Heimat? Welche Erfahrungen und Erinnerungen prägen unser Verständnis? Und wie verändert sich dieser Begriff im Laufe der Zeit?

Ganztägig von 11 bis 16 Uhr

  • Frag Dein Archiv! Auskünfte zur Stadtgeschichte - Wie sah mein Viertel früher aus? - Wer wohnte früher in meinem Haus? Was gibt es zu meiner Familie?
  • Schlagzeilen der Heimat. Neuss in alten Zeitungen
  • Was macht eigentlich ein Archiv?
  • Klangstation „Wie klingt Heimat?“
  • Alte Heimat / Neue Heimat in Film

14 bis 15 Uhr „Gekommen und geblieben. Neusser Familiengeschichte(n) erzählt in der alten Heimatstube“

Neuss ist heute Heimat vieler Menschen, deren Familien aus ganz unterschiedlichen Gegenden der Welt hierhergekommen sind. Im letzten Jahr hatte das Stadtarchiv Kinder und Jugendliche im Rahmen eines Wettbewerbs aufgerufen, die Geschichte(n) ihrer Familien zu erforschen und zu erzählen. Am „Tag der Archive“ können Sie mit Schüler*innen des Marie-Curie-Gymnasiums einige dieser Geschichten noch einmal nachvollziehen, die ein wichtiger Teil unserer Stadtgeschichte sind. Ebenso wie jene der Vertreter*innen der Landsmannschaften Schlesien und Ostpreußen, mit denen Sie ins Gespräch kommen können.