Straße frei für Kinder:Schulstraße live an der Leoschule
Am Freitag, 20. März 2026, war die Stadt Neuss im Rahmen der Kampagne Neuss kommt an beim Osterbasar der Leoschule vor Ort. Im Fokus stand das Pilotprojekt Schulstraßen.
Schulstraßen sind zeitweise autofreie Bereiche direkt vor der Schule. Zu festgelegten Zeiten wird der Abschnitt temporär für den Kfz-Verkehr gesperrt. Damit sorgen sie für mehr Sicherheit direkt vor der Schule. Der Straßenraum wird entlastet und anders nutzbar. Für Kinder. Für Eltern. Für das direkte Umfeld. Die Leoschule ist eine von drei teilnehmenden Schulen in Neuss.
Beim Osterbasar wurde sichtbar, was eine Schulstraße im Alltag bedeutet. Die Straße und der Wendehammer vor der Schule waren für die Dauer der Veranstaltung gesperrt und wurden zu einem offenen Aufenthalts‑ und Mitmachraum. Ein großer Teil der Fläche wurde durch die Stadt Neuss bespielt.
Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, den Straßenraum aktiv mitzugestalten. Mit Sprüh‑ und Straßenmalkreide entstanden bunte Bilder direkt auf dem Asphalt. Besonders gefragt war auch die Gestaltung eines Bauzaunbanners zur Schulstraße, das über den Aktionstag hinaus auf das Projekt aufmerksam macht. Ergänzt wurde das Angebot durch Bastelaktionen wie Seedbombs sowie durch Mitmach‑Formate, bei denen Kinder ihre Ideen für eine kindgerechte Schulstraße festhalten konnten.
Am Aktionsstand informierte die Stadt Neuss im Rahmen der Kampagne Neuss kommt an über Ziele und Ablauf des Pilotprojekts. Flyer zur Beteiligung und zur Evaluation gaben Eltern die Möglichkeit, Rückmeldung zu geben und ihre Erfahrungen einzubringen.
Die Aktion machte deutlich, wie Schulstraßen wirken können: sichtbar im Straßenraum, positiv erlebt von Kindern und als konkreter Schritt hin zu sicheren Schulwegen in Neuss.