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Hierarchisches Radverkehrsnetz
Seit Sommer 2023 entwickelt die Stadt Neuss ein durchgängiges Radverkehrskonzept für das gesamte Stadtgebiet.
Ziel ist ein Netz von über 250 Kilometern, das den Alltag genauso abdeckt wie den Pendelverkehr. Für kurze Wege im Quartier. Und für längere Strecken zur Arbeit oder in die Region.
Das Konzept folgt einem klaren Aufbau, vergleichbar mit dem Straßennetz:
Radschnellwege verbinden Städte schnell und direkt über größere Distanzen.
Radvorrang‑ und Radpendlerrouten bündeln den täglichen Berufs‑ und Alltagsverkehr.
Ein Basisnetz erschließt die Stadtteile und sorgt für sichere, gut auffindbare Wege vor Ort. Ergänzt wird es durch ERA‑konforme Routen und ein Zielnetz, das Lücken systematisch schließt.
Das hierarchische Radverkehrsnetz ist ein zentraler Baustein der Mobilitätswende in Neuss. Es schafft attraktive Alternativen zum Auto, entlastet Straßen und Parkräume und stärkt den Umweltverbund.
Ein erstes sichtbares Beispiel ist der Radschnellweg RS 5 zwischen Neuss, Düsseldorf und Langenfeld. Im Neusser Stadtgebiet entstehen rund 2,5 Kilometer, die bis zur Landesgartenschau 2026 fertiggestellt werden. Sie verbinden Neuss leistungsfähig mit der Region und machen Radfahren noch attraktiver.