Das Hammfeld im Wandel: "Reisen in der eigenen Stadt"

Die Stadt Neuss und TRANSURBAN haben zum Tag der Städtebauförderung zu einem Spaziergang durch das Hammfeld eingeladen. Unter dem Motto „Reisen in der eigenen Stadt“ konnten Besucher*innen das Quartier neu entdecken – und noch bis zum 4. Juli eigene Ideen für das Neue Hammfeld einbringen.

Die Stadt Neuss hat gemeinsam mit der Plattform TRANSURBAN am Samstag, 9. Mai 2026, zum Tag der Städtebauförderung zu einem besonderen Spaziergang durch das Hammfeld eingeladen. Unter dem Motto „Reisen in der eigenen Stadt“ konnten Besucher*innen das Quartier aus neuen Perspektiven erleben – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Rahmen einer der drei geführten Touren.

Entlang der Route machten zahlreiche interaktive Stationen, künstlerische Installationen und Mitmachangebote sichtbar, welches Potenzial im Hammfeld steckt. Hochsitze eröffneten ungewohnte Blicke auf das Quartier, eine Beachbar lud zum Verweilen ein, Zeichentische regten dazu an, eigene Eindrücke und Ideen festzuhalten. Zudem konnten Besucher*innen ihren persönlichen Reisepass abstempeln oder Postkarten aus dem „Urlaub vor der Haustür“ versenden.

Erkunden, mitmachen und eigene Ideen einbringen

Das Projekt „Reisen in der eigenen Stadt“ ist nicht nur als einmaliger Spaziergang angelegt. Noch bis Samstag, 4. Juli 2026, können Interessierte das Hammfeld auf eigene Faust erkunden. Eine Reisebroschüre mit Karte und Informationen zu den Stationen ist an den beiden Hochsitzstationen erhältlich.

Gleichzeitig bleibt die Bürgerbeteiligung geöffnet: Bis zum 4. Juli 2026 können Bürger*innen weiterhin eigene Ideen, Wünsche und Anregungen zur künftigen Entwicklung des Quartiers einbringen. Bei den Touren am Tag der Städtebauförderung wurden bereits zahlreiche Themen genannt, die den Teilnehmenden für das Neue Hammfeld wichtig sind – darunter Gastronomie, Nahversorgung, Aufenthaltsqualität, Spiel- und Begegnungsorte, gute Wegeverbindungen sowie eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Grüne Stadtentwicklung am Rhein

Parallel zu den künstlerischen und beteiligungsorientierten Angeboten laufen die Vorbereitungen für das Neue Hammfeld weiter. Aus dem heutigen Bürostandort soll in den kommenden Jahren ein vielfältiges, urbanes Quartier mit Wohnen, Arbeiten, Grün- und Freiräumen entstehen. Geplant sind perspektivisch mehr als 1.500 neue Wohnungen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Verbindung zwischen dem künftigen Stadtpark auf dem Gelände der Landesgartenschau, dem Hammfeld und dem Rheinvorland.

Christoph Hölters, Beigeordneter für Planung und Mobilität und Klimaschutz der Stadt Neuss, erklärt: „Das Hammfeld wandelt sich von einem klassischen Bürostandort zu einem vielfältigen, urbanen Quartier mit mehr als 1.500 neuen Wohnungen. Das Grüne Herz der Stadt Neuss wird nach der Landesgartenschau als Quartierspark fortbestehen. Von dort führt künftig eine Grünachse durch das Hammfeld bis ins Rheinvorland. Damit schaffen wir neue Verbindungen, mehr Aufenthaltsqualität und eine starke grüne Infrastruktur für die Stadt.“

Die Stadt Neuss hat mit dem neuen kombinierten Fuß- und Radweg vom Gelände der Landesgartenschau über das Hammfeld in Richtung Rheinpark bereits einen wichtigen Schritt zur besseren Vernetzung des Quartiers umgesetzt. Weitere Maßnahmen werden im Zuge der Entwicklung des Neuen Hammfelds folgen.

Tag der Städtebauförderung in Neuss

Der bundesweite Tag der Städtebauförderung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“. Städte und Gemeinden informieren an diesem Aktionstag über Projekte, Planungen und Erfolge der Stadtentwicklung und laden Bürger*innen dazu ein, ihr eigenes Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.

Die Städtebauförderung zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Stadtentwicklung. Auch in Neuss unterstützt sie zentrale Projekte, die Stadtquartiere weiterentwickeln, öffentliche Räume stärken und neue Aufenthaltsqualitäten schaffen.