19. März 2026

Wasserschutz bleibt auch bei uns eine Herausforderung

Am Sonntag ist der alljährliche Weltwassertag | „Wasser und Geschlecht“ als Motto 2026

Jedes Jahr am 22. März rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag auf, um auf die Bedeutung von Wasser als lebenswichtige Ressource aufmerksam zu machen. Der Weltwassertag steht in diesem Jahr unter dem internationalen Motto „Water and Gender“. Das Motto wirkt auf den ersten Blick abstrakt. Tatsächlich geht es aber um etwas sehr Konkretes: Wasser ist Grundlage für Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität – unabhängig von Lebenssituation oder Geschlecht. Weltweit zeigt sich, dass der Zugang zu sauberem Wasser und zu hygienischen Sanitärbedingungen eng mit sozialen Chancen verknüpft ist. In vielen Ländern Regionen tragen insbesondere Frauen und Mädchen die Hauptverantwortung für die Wasserversorgung im Alltag. Gleichzeitig sind sie von fehlender Infrastruktur besonders betroffen. Der Weltwassertag lenkt daher den Blick darauf, dass eine verlässliche Wasserversorgung ein entscheidender Baustein für gleichwertige Lebensbedingungen ist. Dass die öffentliche Wasserversorgung ein hohes Versorgungsniveau hat und sich alle Menschen unabhängig von Lebenssituationen und sozialem Hintergrund darauf verlassen können, ist in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. In vielen anderen Teilen der Welt allerdings nicht.

„Der Weltwassertag erinnert uns daran, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein Grundrecht ist und die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe bildet. Die konsequente Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie und der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung sind wichtige Schritte, um auch künftig eine sichere Versorgung für alle zu gewährleisten“, betont Thomas Walkiewicz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neuss.

Die Sicherung der der Wasserqualität ist für die Stadtwerke Neuss täglicher Auftrag. Rund um die Uhr ist Trinkwasser in höchster Qualität jederzeit verfügbar.

In Deutschlang stellen insbesondere Einträge von Nitrat aus der Landwirtschaft in Grund- und Oberflächengewässer eine Herausforderung dar. Zum Schutz des Grundwassers haben die Stadtwerke Neuss und andere Wasserversorger mit den Landwirten in den Einzugsgebieten vereinbart, dass die landwirtschaftlichen Flächen grundwasserverträglich bewirtschaftet werden.

So wie bereits Anfang der 1990er Jahre für den Neusser Norden, gründeten die Stadtwerke Neuss mit den Kreiswerken Grevenbroich und den ortsansässigen Landwirten im Jahr 1997 auch eine Kooperation für den Neusser Süden. „Beide Seiten suchen fortwährend neue Lösungen und Kompromisse, um den Nitratgehalt im Grundwasser konstant zu halten bzw. zu senken. Die Stadtwerke Neuss fördern zum Beispiel verschiedene grundwasserschonende Maßnahmen, führen Bodenproben durch und sprechen Düngemittelempfehlungen aus“, erklärt Stefan Alef, Abteilungsleiter für Anlagenplanung und -betrieb bei den Stadt-werken Neuss.
Grund- und Oberflächengewässer sind eine zentrale Lebensgrundlage. „Eine Abschwächung der Nitrat-Richtlinie oder des nationalen Düngerechts würde den hohen Stellen-wert des Gewässerschutzes diskreditieren und ein falsches Signal im Angesicht einer weiter bestehenden Belastungssituation senden“, so Alef weiter.

Über den Weltwassertag:
Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von UN-Water organisiert. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der UN-Kampagne auf dem Thema „Wasser und Geschlecht“ („Water and Gender“).
Die globale Kampagne soll Menschen ermutigen, in ihrem eigenen Leben Maßnahmen zu ergreifen, um die Art und Weise zu ändern, wie sie Wasser verwenden, verbrauchen und verwalten.

Herausgeber:
Stadtwerke Neuss
Energie und Wasser GmbH
Moselstraße 25-27
41464 Neuss

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