14. Juli 2026
Kindertheater im Grünen 2026
Sechs Termine ab dem 25. Juli 2026 | Geschwister-Scholl-Haus, Leostraße 71, 41462 Neuss | Eintritt frei
Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Kindertheater im Grünen“ lädt das Jugendamt der Stadt Neuss Kinder ab ca. 3 Jahren und deren Familien an sechs Samstagen in den Sommerferien ein. Die Theaterstücke beginnen jeweils um 15 Uhr vor die städtische Kinder- und Jugendeinrichtung Geschwister-Scholl-Haus (Leostraße 71, 41462 Neuss).
Eine Anmeldung zum jeweiligen Theaterstück ist nicht notwendig. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Inneren des Geschwister-Scholl-Hauses statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Veranstaltung bei gutem Wetter auf einer Rasenfläche stattfindet, wird darum gebeten, eigene Sitzmöglichkeiten mitzubringen (Picknick-Decke, Sitzkissen o. ä.). Für weitergehende Fragen steht die Jugendförderung unter 02131-905193 gerne zur Verfügung. Folgende Theaterstücke werden in diesem Jahr angeboten:
25.07.2026: Theater Kreuz&Quer – Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg
Ein Clownstheaterstück für zwei Clowns rund um zwei Betten, mit einem Löffel, diversen Fruchtzwergen und einem Apfel. Frei nach dem Grimmschen Märchen „SCHNEEWITTCHEN“.
Ein Stück von dem Theater Kreuz&Quer über das ins Bett gehen müssen und nicht wollen... Am liebsten geht Grimm früh ins Bett, liest noch ein bisschen in seinem Märchenbuch und dann wird geschlafen, denn ein gesunder Schlaf ist das „A und O“ für einen guten Tag! Geht aber nicht, denn da ist Gebrr und Gebrr will mal wieder nicht ins Bett, ist nicht müde, hat Hunger, hat Angst alleine im Bett und findet eine Ausrede nach der anderen, um ja nicht schlafen zu müssen. Obwohl Grimm so müde ist, muss er Gebrr mal wieder ein Märchen vorlesen, und zwar das Märchen von Schneewittchen. Und wie es bei den beiden so geht, sind sie bald mitten drin in der Geschichte. Da tummeln sich Schneewitte, die böse Stiefmutter, der Jäger, Zwerge und Prinzen in ihren Betten und an Schlafen ist nicht zu denken. Und nachdem sich Prinz und Schneewitte endlich geküsst haben, schläft Gebrr dann doch endlich ein, nur Grimm liegt hellwach in seinem Bett.
01.08.2026: Theater Tom Teuer – Die Bremer Stadtmusikanten
Esel, Hund, Katze und Hahn sind nicht mehr die Jüngsten und Stärksten. Ausrangiert, nicht mehr gebraucht und vom Hof gejagt, haben die vier nichts mehr zu verlieren. Sie machen sich auf den Weg in das Unbekannte, gründen eine Band und wandern nach Bremen um dort Stadtmusikanten zu werden. Der Weg ist weit und als die Nacht hereinbricht, bekommen sie Hunger. Zu ihrer Freude entdecken sie eine Hütte im Wald! Mit gedecktem Tisch! Da ist nur ein Haken: Es ist die Räuberhütte. Was tun? Als zukünftige Stadtmusikanten bleibt ihnen nur die Musik. Sie singen laut, sie singen schrecklich. Zusammen mit den Kindern so laut, so schrecklich, dass sie sogar die Räuber verjagen. Mit ihrem einzigen Auftritt als Band erobern sie das Haus und genießen ein Festmahl. So werden sie, obwohl sie nie eine Platte veröffentlicht und nie in Bremen waren, berühmt. Wohl eher nicht wegen der Musik, sondern wegen dieser Geschichte. Ein Stück über Mut, Zusammenhalt und die Kraft des gemeinsamen Handelns.
08.08.2026: NiederrheinTheater – König Drosselbart
Mit „Der König Drosselbart“ präsentiert Verena Bill eine ebenso kluge wie unterhaltsame Neuinterpretation des bekannten Grimm-Märchens. In dieser besonderen Fassung wird die Geschichte raffiniert mit Motiven aus Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ verwoben – humorvoll, pointiert und mit überraschender Tiefe. Gespielt von Verena Bill und Michael Koenen entsteht ein lebendiges Theatererlebnis in der typischen Spielweise des NiederrheinTheaters: mit viel Spielfreude, schnellen Rollenwechseln, feinem Humor und direktem Kontakt zum Publikum. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, die Dialoge intelligent und zugleich leicht verständlich – so werden Kinder ebenso angesprochen wie Erwachsene. Ein märchenhaftes, kluges und zugleich sehr unterhaltsames Stück für alle Menschen, das zum Lachen einlädt und dabei ganz nebenbei große Themen wie Stolz, Veränderung und das Miteinander erzählt.
15.08.2026: Theater Rotes Zebra – Die Froschkönigin
Ein Märchen mit Musik für Prinzen und Prinzessinnen und den Rest der Familie. Sei kein Frosch und küss mich! - Leichter gesagt als getan, denn die Froschkönigin hat nur ein Problem: Sie ist ein Frosch! Aber das war nicht immer so, denn früher war sie eine wunderschöne, liebreizende Prinzessin in einem rosaroten Kleid. Ach, sie wär so gerne wieder eine Prinzessin in einem rosaroten Kleid! Aber dazu braucht sie einen Kuss vom Prinzen Jörg. Der Prinz Jörg ist so schön und er kommt jeden Tag mit seinem goldenen Lieblingsball an den Brunnen zum Spielen. Aber er beachtet die Froschkönigin gar nicht, kein Wunder, sie ist ja auch ein Frosch! So ein Quark, quack! Aber die liebenswert-komische Froschkönigin lässt sich nicht aufhalten. Nicht von Himbeer-, noch von Erdbeer- oder anderem Quark. Sie scheut keine Mühe, auf dem Weg zu ihrem wahren Prinzen! Quack!
22.08.2026: Lila Lindwurm – Hüpfvergnügt
Der Musikclown Anders ist richtig hüpfvergnügt. Sein Urlaubskoffer ist gepackt und bald geht es los in die Ferien. Während er an der Clownshaltestelle auf seinen Bus wartet hat er aber noch reichlich Zeit mit den Zuschauern zu singen, zu tanzen und davon zu erzählen was in den Ferien alles passieren kann. Eine fantastische, musikalische Reise vom Baggersee bis zum Fußballplatz. Abenteuergeschichten über einen Detektiv, einen Ritter und die ganz schön pfiffige, jonglierende Annabella Ananas runden das Programm ab. Ein turbulentes, musikalisches Kinderlieder-Mitmachtheaterprogramm, in das die Zuschauer – ob Groß oder Klein – aktiv in das Geschehen einbezogen werden und nach Herzenslust mitmachen können.
29.08.2026: Kindertheater Zauberflöckchen – Trudi, die Gans vom Gertrudenhof
Theater für die Kleinsten. Ein Theaterstück zum Staunen. Trudi träumt von ihrem Gans-großen Auftritt! Auf den ersten Blick ist Trudi nur eine kleine Gans. Sie wohnt mit vielen anderen Tieren auf dem Bauernhof des Bauern Peter. In ihren Träumen sieht sie sich schon an einem anderen Ort: im Rampenlicht! Doch die Bretter, auf denen sie watschelt, bedeuten bislang nur den Scheunenboden. Wird ihr sehnlicher Wunsch jemals in Erfüllung gehen?